Drei Frauen schaffen in Alpnach «Dreierlei»

Das Gemeindehaus Alpnach bietet noch bis am Freitag Gastrecht für drei Künstlerinnen mit Lokalbezug. Malen ist für diese Frauen eine grosse Leidenschaft.

Robert Hess
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Die drei Künstlerinnen (von rechts) Jolanda Masa Aerni, Erna Küchler und Lydia Wallimann zusammen mit den Mitgliedern der Kulturkommission (von links) Zäby Zumbühl, Sibylle Wallimann (Präsidentin), Andrea Müller-Niederberger und Astrid Gasser Hochuli. (Bild: Robert Hess (Alpnach, 16. November 2018))

Die drei Künstlerinnen (von rechts) Jolanda Masa Aerni, Erna Küchler und Lydia Wallimann zusammen mit den Mitgliedern der Kulturkommission (von links) Zäby Zumbühl, Sibylle Wallimann (Präsidentin), Andrea Müller-Niederberger und Astrid Gasser Hochuli. (Bild: Robert Hess (Alpnach, 16. November 2018))

Die Künstlerinnen Jolanda Masa Aerni, Erna Küchler und Lydia Wallimann stellen im Gemeindehaus Alpnach eine Auswahl ihrer Bilder aus. Rund 60 Personen kamen am Freitagabend zur Vernissage. «Wir sind überzeugt, dass unser Gemeindehaus ein guter Ort für solche Ausstellungen ist», sagte Gemeinderätin Sibylle Wallimann, Präsidentin der Kulturkommission. Bereits vor zehn Jahren sei ein Anfang gemacht worden, fuhr sie fort. Nach der langen Pause kam es jetzt zum Neustart mit der Ausstellung «Dreierlei». Weitere Ausstellungen in kürzerer Abfolge seien der Wunsch der Kulturkommission.

In Alpnach aufgewachsen ist die 48-jährige Kunstmalerin Jolanda Masa Aerni, die heute in Rothenburg wohnt. «Ihre künstlerische Ader ist bereits in der Schule entdeckt worden», sagte Sibylle Wallimann. Später habe Jolanda Masa sich künstlerisch ausgebildet und führe seit 2014 in Rothenburg ein Malatelier. «Malen ist nicht nur eine Kunst, es ist eine Leidenschaft, die einen nicht mehr loslässt», bekennt Jolanda Masa. «Viel Herzblut und grosse Leidenschaft» stehen auch hinter dem künstlerischen Wirken von Erna Küchler», sagte Andrea Müller-Niederberger, Mitglied der Kulturkommission. Die gelernte Bäuerin Küchler ist vor Jahren der Liebe wegen von Schongau nach Alpnach gezogen. «Ihr grösstes Bild umfasst 47 Quadratmeter», berichtete Andrea Müller, «ein weiteres grosses Bild kann an der Talstation der Pilatusbahnen in Kriens bewundert werden.» Die meisten Werke haben aber «normale» Ausmasse. «Mit dem Malen habe ich erst im Alter von 40 Jahren begonnen», verriet Erna Küchler. «Damit konnte ich mir einen zusätzlichen Lebensinhalt schaffen.»

Als Malerin zur Künstlerin geworden

Einen andern Weg nahm die jüngste «Dreierlei»-Frau, die in Alpnach aufgewachsene 27-jährige Lydia Wallimann. Sie ist ausgebildete handwerkliche Malerin und «durch diese Ausbildung entwickelte sich auch ihre grosse Leidenschaft zur Kunst», sagte Astrid Gasser Hochuli, Mitglied der Kulturkommission. Neben ihrem Beruf als Malerin und Sekretärin arbeitet sie künstlerisch, vorwiegend mit Acryl und Spachteltechniken. Vom 26. November bis 22. Februar ist ihre Ausstellung «Menschsein» in der Empfangshalle der OKB in Sarnen zu sehen.

Die Ausstellung im Gemeindehaus dauert bis Freitag, 23. November. Weitere Infos unter www.alpnach.ch.