Dreifachsporthalle in Engelberg: Gründung einer Aktiengesellschaft geplant

Um den Bau der Dreifachsporthalle umzusetzen, will Engelberg mit dem Kloster und der Sportmittelschule eine Aktiengesellschaft gründen. Das Stimmvolk soll darüber im kommenden Juni befinden.

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Die Gemeinde Engelberg will für die neue Dreifachsporthalle eine AG gründen.

Die Gemeinde Engelberg will für die neue Dreifachsporthalle eine AG gründen.

Bild: Corinne Glanzmann
(Engelberg, 7. August 2018)

(stp) Der Einwohnergemeinderat Engelberg plant in Zusammenarbeit mit dem Kloster und der Sportmittelschule die Realisierung einer neuen Dreifachsporthalle. Diese soll im Areal des Klosters neben der bestehenden Turnhalle der Stiftsschule realisiert werden. Diese soll der Dorfschule, der Stiftsschule, der Sportmittelschule, den einheimischen Vereinen und weiteren Nutzern offen stehen. Wie nun aus einer Mitteilung der Einwohnergemeinde hervorgeht, wollen die Verantwortlichen für den Bau und den Betrieb eine gemeinsame Aktiengesellschaft zu gründen.

Würden die Engelberger Stimmberechtigten den Vorschlag anlässlich einer kommunalen Urnenabstimmung annehmen, würde diese aus der Einwohnergemeinde, dem Kloster und der Sportmittelschule bestehen. Teil der Abstimmung, welche im kommenden Juni vorgesehen ist, ist gemäss Mitteilung zudem die Genehmigung des entsprechenden Objektkredits.

Architekturbüros buhlen um Auftrag

Derzeit wird ein geeignetes Projekt ermittelt. Dazu haben die drei Partner gemeinsam einen Studienauftrag erteilt. Unter der Führung der Sportmittelschule haben sie mehrere Architekturbüros eingeladen, eine Dreifachsporthalle zu planen. Ziel ist es, dass das Siegerprojekt im kommenden Frühjahr der Bevölkerung vorgestellt werden kann. Der Einwohnergemeinderat beteiligt sich mit 40 Prozent und maximal 64'620 Franken am Studienauftrag, heisst es in der Mitteilung weiter.

Im Studienauftrag wurde zudem das Raumprogramm definiert. Grundsätzlich wird mit diesem in erster Linie eine Turnhalle realisiert, in welcher auch kleinere Sportanlässe mit entsprechenden Verpflegungsmöglichkeiten durchgeführt werden können. Grössere Anlässe wie Konzerte, Fasnachtsbälle oder grosse Bankette sind mit diesem Raumprogramm gemäss Mitteilung allerdings eher ungeeignet.

Einwohnergemeinderat unterstützt Vorgehen

Um beispielsweise eine Generalversammlung zu ermöglichen, wird im Raumprogramm jedoch noch eine entsprechende Bühne sowie Stauraum für Tische und Stühle vorgesehen. Der Einwohnergemeinderat erachtet dieses Vorgehen als sinnvoll. Einerseits entspreche es der Strategie des Einwohnergemeinderates, dass im Sporting Park eine Eventhalle realisiert wird, in welcher auch die entsprechende Licht- und Tontechnik oder Cateringmöglichkeiten vorhanden sind. Andererseits sei der Standort im Kloster ist für eine solche Eventhalle nicht passend und werde vom Kloster aufgrund der Nähe zum Internat als nicht ideal angesehen. Dies alles seien gute Gründe, wieso man sich beim vorliegenden Projekt sinnvollerweise auf den Sportbetrieb konzentriert.

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