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Drohen am Titlis noch Lawinen?

Der Leiter des Pisten- und Rettungsdienstes empfiehlt in unserer Frage der Woche sich auch im Frühling bei Touren über die Schneesituation zu informieren.
Matthias Piazza

Zwei grosse schwere Schneeblöcke mit je rund 2000 Kubikmetern drohten diesen Februar den Hang am Titlis hinunterzustürzen. Pisten mussten teilweise aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. Christoph Bissig (Bild), Leiter des Pisten- und Rettungsdienstes der Titlisbahnen, beschreibt die aktuelle Situation.

Christoph Bissig, Leiter Pisten- und Rettungsdienst bei den Titlisbahnen (Bild: PD)

Christoph Bissig, Leiter Pisten- und Rettungsdienst bei den Titlisbahnen (Bild: PD)

«Die Gefahr von Lawinen ist noch nicht ganz gebannt, vor allem, wenn die Nächte einigermassen warm sind. Schneetourengänger und Freerider sollten vor allem am Vormittag unterwegs sein und die Hänge nach dem Mittag wenn immer möglich meiden. Vorsorglich zu sprengen ist wegen des nassen Schnees nur beschränkt möglich. Doch mit grossen Lawinen rechnen wir diesen Winter nicht mehr. Generell wird zurzeit die Lawinengefahr im Titlisgebiet als mässig eingestuft, was für den April nicht aussergewöhnlich ist. Grosse anhaltende Niederschläge sind jedoch im Frühjahr und Sommer oberhalb von 2000 Metern kurzfristig nicht zu unterschätzen. Verschiedene Wanderwege führen über Schneereste und können einerseits wegen Abrutschgefahr, aber auch durch Schneerutsche gefährlich sein. Es empfiehlt sich immer, sich über die Situation bei der Planung vor Ort zu informieren.»

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