Ein Engelberger wird oberster Förster

Der Engelberger Josef Hess wird neuer Vizedirektor des Bundesamtes für Umwelt (Bafu). Er tritt die Nachfolge von Andreas Götz an, teilt die Einwohnergemeinde Engelberg mit. Sein Vorgänger geht in Pension.

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Josef Hess wird neuer Vizedirektor des Bundesamtes für Umwelt. (Bild: Roger Zbinden/Neue OZ)

Josef Hess wird neuer Vizedirektor des Bundesamtes für Umwelt. (Bild: Roger Zbinden/Neue OZ)

Mit der Ernennung zum Vizedirektor des Bundesamtes für Umwelt (Bafu) wird Josef Hess oberster Förster der Schweiz. Seit 2009 führt er beim Bafu in Bern die Geschäftsstelle Lainat (Lenkungsausschuss Intervention Naturgefahren), welche Warnung und Vorsorge bei Naturereignissen koordiniert. 

Umgang mit Naturgewalten gewohnt

Seine Studium zum Forstingenieur absolvierte Josef Hess an der ETH Zürich und 2008 erwarb er den Doktortitel. In der Praxis war er ab 1988, damals für das das Oberforstamt Obwalden, tätig. Er betreute einen Forstkreis und leitete die Abteilung Naturgefahren. Zu seinen wichtigsten Aufgaben gehörten die Leitung von Lawinenverbau- und Hochwasserschutzprojekten sowie die Erstellung von Gefahrenkarten. Auch bei der zukünftigen Arbeit befasst er sich mit jenen Naturgefahren. Die Abteilung für Gefahrenprävention des Bafu ist unter anderem verantwortlich für die Minderung der Risiken für Mensch, Umwelt und Sachwerte als Folge von Naturgefahren  und von Störfällen. Zu den Naturgefahren zählen Lawinen, Hochwasser, Wildbäche, Murgänge, Erosion, Rutschung, Steinschlag, Felssturz, Bergsturz und Erdbeben.

pd/spe