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Ein Jodel-Abend zum Geniessen

Das Jahreskonzert des Jodlerklubs Echo vom Glaubenberg liess die Herzen der Musikfreunde beim Jahreskonzert in Sarnen um einige Takte höher schlagen.
Birgit Scheidegger
Der Jodlerklub Echo vom Glaubenberg bei seinem Jahreskonzert. (Bild: Birgit Scheidegger. Sarnen, 29. September 2018)

Der Jodlerklub Echo vom Glaubenberg bei seinem Jahreskonzert. (Bild: Birgit Scheidegger. Sarnen, 29. September 2018)

Zwei Jodlerklubs, ein Duett, ein Terzett sowie ein Ländlertrio präsentierten am Samstagabend in der Aula Cher in Sarnen Jodellieder, Juitze und Musik. Dabei präsentierten sie sich nicht nur in den verschiedensten Gewändern, sondern wählten für ihre Auftritte auch ihre bevorzugten Komponisten. Genussvoll erhielten die vielen Gäste einen farbenfrohen Eindruck, wie verschieden Gesang und Jodel sein kann. Während beim Jodlerklub Echo vom Glaubenberg klangvolle Jodlerinnenstimmen den Ton angeben, gab es in der Gastformation, der Jodlergruppe Lötschberg Frutigen, nur Männergesang. Beides hat seinen Reiz, wie am Konzert schnell zu erkennen war. Gerade die Unterschiede, die sich vor allem in den Juitzen zeigten, machten das Jahreskonzert zu einem besonderen Erlebnis. Die Bühnendekoration mit dem grossen Bild vom Glaubenberg im Hintergrund sowie rechts und links ein Alphüttli und eine Bank, alles ausgeschmückt mit Tannen, zeigte sich passend zum Anlass.

Gastformationen gut gewählt

Es war ein Abend zum Geniessen, mit Gesang, der aus tiefsten Herzen kam und mit viel Gefühl vorgetragen wurde. Der Jodlerklub Echo vom Glaubenberg hatte mit den Gastformationen eine gute Wahl getroffen. Abwechselnd traten Gastgeber und Gäste auf die Bühne und zogen das Publikum in ihren Bann. Bereits der Begrüssungsjuitz, der Chrüerjuitz von Erwin Mani, zeigte, wie stark die Glaubenberger Jodler sind. Am diesjährigen Konzert hatten zusätzlich zu den 19 Mitgliedern drei Kandidaten ihren ersten offiziellen Auftritt, den sie mit Bravour meisterten.

Das Baselbieter Geschwister-Terzett Doris, Sandra und Maja Weber eröffnete seine Vorträge mit der Komposition «So scheen wärs uf dr Wält, gäbs nid Zank und Stryt» von Mathias Zogg. Die drei jungen Frauen waren im Jahr 2013 die Gewinner des Nachwuchswettbewerbs «Stadl-Stern», nachdem sie bereits ein Jahr vorher mit dem Lied «Guggerzytli» Sieger «Alpenrose 2012» wurden.

Das Terzett Geschwister Weber mit Sandra, Maja und Doris. (Bild: Birgit Scheidegger. Sarnen, 29. September 2018)

Das Terzett Geschwister Weber mit Sandra, Maja und Doris. (Bild: Birgit Scheidegger. Sarnen, 29. September 2018)

Das Jodlerduett Barbara Allenbach und Christian Moor, ist nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Leben ein Paar. Sie lockten mit dem Lied «Chumm mit miär» und «Säg mer wenn das Rosä bliäid». Musikalisch begleitet wurden sie von Christian Kropf.

Jodelduett Barbara Allenbach und Christian Moor, begleitet von Christian Kropf. (Bild: Birgit Scheidegger. Sarnen, 29. September 2018)

Jodelduett Barbara Allenbach und Christian Moor, begleitet von Christian Kropf. (Bild: Birgit Scheidegger. Sarnen, 29. September 2018)

Die Jodlergruppe Lötschberg Frutigen aus dem Berngebiet entstand eher durch einen Zufall, als 1941 die Trachtengruppe Frutigen ein paar sangesfreudige Männer einlud, mit ihnen am «Bernfest» teilzunehmen. Kurz danach wurde der Klub gegründet und bereits beim ersten Besuch des Kantonal-Bernischen Jodlerfestes kamen sie mit der Höchstnote «sehr gut» nach Hause.

Urchige und rassige Klänge im Illgauer Stil spielte das Ländlertrio Schuler-Wiget aus dem Kanton Schwyz. Die drei jungen Burschen spielten nach dem Konzert auch zum Tanz auf. Klare Stimmen, Texte von Heimat, Liebe und Sehnsucht, hochstehender Gesang, vielfältig und abwechslungsreich vorgetragen, zeichnete das wunderbare Jahreskonzert des Jodlerklubs Echo vom Glaubenberg aus. Die vielen Besucher sparten deshalb auch nicht mit Applaus, sondern forderten Zugaben. Abgerundet wurde der Anlass mit einer reichhaltigen Tombola.

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