Einbürgerungen: Obwalden führt Deutschtest ein

Genügende Sprachkenntnisse sind eine der Voraussetzungen für eine Einbürgerung. Diese Bestimmungen erlässt der Regierungsrat Obwalden in der Bürgerrechtsverordnung.

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Neben einem Wohnsitz in der Schweiz von mindestens zwölf Jahren (fünf davon im Kanton Obwalden), einer guten Eingliederung, Vertrautheit mit den Sitten und Gebräuchen und der Beachtung der Rechtsordnung legt der Regierungsrat Obwalden neu ein Sprachlevel als Bedingung für eine Einbürgerung fest.

Sprachlevel B1 wird verlangt

Sprachkenntnisse seien die Voraussetzung, um mit Behörden und der einheimischen Bevölkerung in Kontakt zu treten, begründet der Regierungsrat den Entschluss in einer Mitteilung. Dies entspreche der gängigen Praxis im Kanton Obwalden und werde nun in Ausführungsbestimmungen zur Bürgerrechtsverordnung gesetzlich verankert.

Gleichzeitig wird der Sprachlevel festgelegt, der für eine Einbürgerung erfüllt werden muss. Es wird verlangt, dass die gesuchstellende Person in der Amtssprache des Kantons (Deutsch) die Minimalanforderung B1 (Einstieg in die selbständige Sprachverwendung) des europäischen Sprachenportfolios erfüllt.

pd/bep