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Der Rotary-Musikwettbewerb ist «eine Box mit Überraschungen»

Musiktalente müssen sich sputen, denn bis am 16. November können sie sich noch zum Rotary-Musikwettbewerb anmelden. Dieser gilt nach wie vor als wichtige Plattform für Musikernachwuchs in der Zentralschweiz.
Marion Wannemacher
Der Rotary-Musikwettbewerb wird nächstes Jahr wieder durchgeführt. (Archivbild: Roger Zbinden)

Der Rotary-Musikwettbewerb wird nächstes Jahr wieder durchgeführt. (Archivbild: Roger Zbinden)

Kommendes Jahr ist es wieder soweit. Am 2. Februar messen sich junge Musiker am Rotary-Musikpreis miteinander. «Wie viele mitmachen, wissen wir erst nach dem Anmeldeschluss», sagt Martin Ledergeber, Musikschulleiter von Sachseln und Mitglied im Organisationskomitee. Denn erfahrungsgemäss würden viele Anmeldungen erst kurz vor der Anmeldefrist eingehen. Am letzten Wettbewerb vor zwei Jahren boten 200 Teilnehmer 120 Vorträge.

In der Regel werden die Jugendlichen vom Musiklehrer zur Teilnahme ermutigt. «Das sind Kinder, die ein gewisses Niveau haben, sich auf den Auftritt fokussieren und sich mit anderen messen können. Es gibt aber auch Kinder, von denen du weisst, das ist kein Wettbewerbskind», so Ledergerber. Voraussetzungen seien neben dem guten Spielniveau auch eine gewisse Belastbarkeit und «Biss».

Moderne Spielarten sind häufiger vertreten

Seit 1990 gibt es den Talentwettbewerb von Rotary-Club Obwalden und Rotary-Club Stans in Zusammenarbeit mit dem Verband der Musikschule Unterwalden VMU im Zweijahresrhythmus. Wurden früher pro Wettbewerb nur bestimmte Instrumentengattungen zugelassen, können sich mittlerweile alle Instrumentenarten miteinander messen. In zwei Altersgruppen (Jahrgang 2004 bis 2008 und 1998 bis 2003) treten die Teilnehmer an. Vertreten sind alle Stilarten von volkstümlich über klassisch bis hin zu Jazz, Pop oder Rock. Vor allem die modernen Spielarten seien häufiger vertreten, erklärt Martin Ledergerber.

Die Auftritte in der Kategorie klassisch und volkstümlich werden in der Aula Cher stattfinden. Der Rotarypreis habe nach wie vor eine wichtige Bedeutung in der Zentralschweiz, findet Ledergerber: «Er ist eine Plattform für Jugendliche, die auf musikalischem Gebiet etwas leisten wollen und zeigen können», sagt er. Es sei ein gutes Ziel, auf so einen Wettbewerb hinzuschaffen zu schauen, was drinliegt, ist er überzeugt.

Wer sich hier hinwagt, bekommt ausser möglicherweise einem mit einem Geldbetrag dotierten Preis und einer Urkunde auch ermutigende Rückmeldungen von der professionellen Jury. Diese besteht unter anderem aus Musikern wie der Sopranistin Madeleine Wibom, dem Violinisten Jens Lohmann oder dem Klarinettisten Daniel Häusler, der als SRF-Redaktor bei der Musikwelle Bekanntheit erlangt hat. Zur Jury gehört auch der Jazzpianist Hans-Peter Pfammatter. Er ist nicht nur Musiker und Komponist, sondern doziert wie Daniel Häusler auch an der Hochschule Luzern – Musik. Bereits zweimal war Pfammatter beim Musikpreis in Ob- und Nidwalden Juror für Jazz, Rock und Pop und geniesst nach eigenen Angaben die Atmosphäre: «Die Jungen legen sich ins Zeug, geben sich voll rein und gehen ab. Das Niveau ist zum Teil sehr hoch. Es herrscht eine Wettbewerbsatmosphäre, die eine gute Energie hat.» Das habe auch mit den jeweiligen Dozenten zu tun, die die jungen Teilnehmer berieten. Das Schwergewicht bei vielen liege auf Rock und Pop. «Für Jazz müssen sie älter sein, ich habe aber immer Freude, wenn sich jemand ein Solo traut», sagt er. Die meisten wählten Musikstücke von Mainstream bis Alternativ-Rock, es gebe aber auch mal speziellere Bands. «Die älteren wissen häufig schon genauer, was sie wollen», so Pfammatter. Rückmeldungen wird es dieses Jahr zum ersten Mal direkt hinter der Bühne geben.

Eigene Teilnahme in der Jugend geriet zum Flop

Er selbst freue sich auf den Anlass, bestätigt der Juror. «Der Rotary-Musikpreis ist eine Box, die Überraschungen bietet. Jedes Mal werden sie besser, vielleicht kommen manche wieder und man merkt ihren Fortschritt. «Selbst auf die Bühne zu gehen und abliefern zu müssen, das ist schon eindrücklich», sagt Hans-Peter Pfammatter.

Auch der heutige Profimusiker habe als 16-Jähriger mal mit seiner Kantiband Midnight Revolution an einem Nachwuchswettbewerb ausserhalb seines Kantons teilgenommen. «Das war ziemlich hart», erinnert er sich mit Schmunzeln: Der Schlagzeuger ist aus dem Takt gekommen und wir wurden Letzte.»

Anmeldeschluss ist der 16. November. Anmeldeformulare im Internet unter www.rotary-musikpreis.ch erhältlich oder bei den Musikschulen.

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