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Einfamilienhäuser werden in Obwalden günstiger

Die aktuellen Preise für Einfamilienhäuser in Obwalden deuten laut einer Mitteilung der Obwaldner Kantonalbank auf eine Marktberuhigung hin.
Einfamilienhäuser-Siedlung. (Themenbild: Boris Bürgisser)

Einfamilienhäuser-Siedlung. (Themenbild: Boris Bürgisser)

(pd) Nach zwei Jahren des starken Preisanstiegs habe in den vergangenen sechs Monaten ein Wertrückgang von minus 1 Prozent resultiert. Dies sei eine unterdurchschnittliche Entwicklung, wie aus dem jüngsten Immobilienindex der OKB hervorgehe – verglichen mit dem schweizweiten Plus von 1,2 Prozent.

Der Preisindex für Eigentumswohnungen zeige in der gleichen Periode: Obwalden minus 0,4 Prozent, Schweiz plus 1,7 Prozent. Das Immobilienberatungsunternehmen IAZI AG beurteilt den regionalen Immobilienmarkt als robust, wie es im Schreiben weiter heisst. Es schreibt: «Das Wohnraumangebot vermag der Nachfrage verhältnismässig gut gerecht zu werden, wovon die nach wie vor tiefe Leerwohnungsziffer zeugt.»

Sarnen hält Spitzenposition

Interessenten zahlen laut der Bank für ein Einfamilienhaus in der Gemeinde Sarnen nach wie vor am meisten im Kanton, insbesondere in Zentrumslagen und in Wilen. Deutlich preiswerter seien vergleichbare Objekte in den Gemeinden Kerns oder Lungern. Wie sehr der Standort das Preisniveau bestimme, zeige der Markt der Eigentumswohnungen. Ein identisches Objekt koste in den Gemeinden Sachseln zirka 10 und Sarnen 30 Prozent mehr als in Kerns oder Lungern. Die IAZI AG sehe den Immobilienmarkt des Kantons Obwalden im schweizweiten Vergleich nach wie vor als preislich attraktiv.

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