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EINWEIHUNG: Die Kapelle Grafenort glänzt wieder

Abt Christian Meyer hat die Kapelle Grafenort feierlich eingeweiht. Knapp eineinhalb Jahre dauerte die Renovation dieses Kleinods des Benediktinerklosters.
Abt Christian Meyer weiht die renovierte Kapelle ein. (Bild: PD (Grafenort, 19. August 2017))

Abt Christian Meyer weiht die renovierte Kapelle ein. (Bild: PD (Grafenort, 19. August 2017))

Abt Christian Meyer vom Benediktinerkloster Engelberg sprach am Samstag während des Festgottesdienstes von einem Freudentag. Mit ihm freuten sich die vielen Besucher des Festgottesdienstes an der Renovation und Sanierung der Heilig-Kreuz-­Kapelle in Grafenort, welche mit der feierlichen Einweihung ihren Abschluss fand.

Während der vergangenen eineinhalb Jahre hatten die Handwerker einiges zu tun. Denn die Aussenfassade hatte massive Wetterschäden erlitten, und die Dachschieferplatten waren zum Teil stark beschädigt und brüchig. Auch im Innern der Kapelle hatte die Feuchtigkeit sowohl am barocken Altar wie auch an den Wänden für Schäden gesorgt. Mit der nun abgeschlossenen Sanierung ist es gelungen, der Feuchtigkeit im Mauerwerk der aus dem Jahre 1689 stammenden ­Kapelle entgegenzuwirken.

Neue Kirchenbänke, Beleuchtung und Heizung

Die Kapelle, das Herrenhaus ­sowie das Gasthaus prägen im Umkreis von wenigen Metern die Landschaft. «Die Renovation und Sanierung der Kapelle war deshalb für das Benediktinerkloster Engelberg eine Herzensangelegenheit», heisst es in einer Mitteilung. Das Dach der Kapelle wurde mit Natursteinschiefer neu eingedeckt, die Flächen der Raumschale sind gereinigt, mit einem Sanierputz versehen sowie mit einer Kalktünche lasiert worden. Beim Altar sind Fehlstellen retuschiert und wo erforderlich Neuvergoldungen vorgenommen worden. Die Kirchenbänke wurden renoviert und die Heizung ersetzt. Die neue Beleuchtung sorgt für ein warmes Licht. Die Sanierungs- und Renovationsarbeiten kosten 700 000 Franken. Da die Kapelle als Objekt von nationaler Bedeutung eingestuft wird, haben Bund und Kanton Beiträge in Aussicht gestellt. Dank Spenden verbleibt noch ein Restbetrag von rund 100 000 Franken.

Auf grosses Interesse stiess auch das Volksfest beim Herrenhaus nach dem Festgottesdienst. Dabei wurde den Gästen erstmals Wein aus dem Keller des neuen Klosterwinzers Beat Burkhardt ausgeschenkt.

Mit Spannung wurde die von Abt Christian Meyer durchgeführte Versteigerung der vier Holztafeln mit Bildern von Pater Karl ­Stadler erwartet. Bei den Bildern handelt es sich um die Entwürfe der farbigen Glasscheiben, welche das Oktogon der Kapelle zieren, die der vor fünf Jahren verstor­bene Künstler 1971 realisiert hatte. Es kam ein Erlös von 2640 Franken zusammen, der zur Deckung der Restkosten verwendet wird. (pd/red)

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