ELEKTRIZITÄT: Strabag baut neues Kraftwerk in Giswil

Das Kraftwerk Kaiserstuhl bleibt erhalten: Das österreichische Bauunternehmen Strabag erneuert in Giswil die Anlagen. Das Volumen beträgt 25 Millionen Franken

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EWO-Mitarbeiter Robert Durrer im Kraftwerk Kaiserstuhl. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue OW)

EWO-Mitarbeiter Robert Durrer im Kraftwerk Kaiserstuhl. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue OW)

Das Elektrizitätswerk Obwalden hat der Firma den Zuschlag gegeben. Für 25 Millionen Franken soll das Kraftwerk Kaiserstuhl neu gebaut werden. Herzstück ist eine neue Turbine in der bestehenden Zentrale Unteraa zur Energieproduktion. Geplant sind verschiedene Stollen (Hauptschacht, Reservoir, Hilfs- und Entlastungsstollen sowie ein Zugangs- und Belüftungsstollen). Die vier Stollen weisen eine Länge von 180 bis 740 Metern aus.

Auch lokale Unternehmen einbeziehen
Die Bauarbeiten beginnen im Juni 2010 und sollen im Dezember 2012 fertig gestellt werden. Die Strabag möchte im Interesse der Obwaldner Volkswirtschaft die Wertschöpfung im Kanton Obwalden erhöhen, heisst in einer Medienmitteilung weiter. Ortsansässige Unternehmen sollen bei der Umsetzung miteinbezogen werden.

rem