Elektrizitätswerk Obwalden profitiert 2019 von Wirtschaftslage

Das Elektrizitätswerk Obwalden kann den Umsatz gegenüber 2018 deutlich steigern, der Gewinn ist hinegen etwas tiefer. Trotzdem ist das Unternehmen mit den Jahreszahlen zufrieden.

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(sda/stp) Die gute Wirtschaftslage und der anhaltende Personenzuzug haben dem Elektrizitätswerk Obwalden (EWO) 2019 ein Umsatzwachstum beschert. Der Strombezug nahm von 244,9 Gigawattstunden (GWh) auf 246,6 GWh zu. Der gesamte Stromabsatz konnte um 19 Prozent auf 515,55 GWh erhöht werden.

Beim Umsatz konnte im Geschäftsjahr 2019 ein Anstieg von 60,22 Millionen Franken auf 64,72 Millionen Franken verzeichnet werden. Der Gewinn beläuft sich auf 9,75 Millionen Franken, wie das EWO am Mittwoch mitteilte. 2018 belief sich der Gewinn auf 10,34 Millionen Franken.

Regionale Unterstützung derzeit «noch wichtiger»

Thomas Baumgartner, Vorsitzender der Geschäftsleitung, freut sich über das vergangene Geschäftsjahr. Er sagt: «Mit fast 40 Prozent des Jahresumsatzes sind 25,29 Millionen Franken in die regionale Wirtschaft geflossen.» In ausserordentlichen Zeiten von Covid-19 sei es «noch wichtiger, in die regionale Wirtschaft zu investieren».

Letztlich würde nämlich die hiesige Bevölkerung vom guten Jahresergebnis des EWO profitieren, heisst es in der Mitteilung weiter. So seien nicht nur die Gewinnausschüttung, sondern auch die Wasserrechtsabgaben an den Kanton Obwalden wichtige Beiträge an die regionale Wirtschaft. Zudem würde das EWO das lokale Gewerbe «wenn immer möglich» unterstützen. Gemäss Meldung hat das EWO im Berichtsjahr Arbeiten im Umfang von 6,9 Millionen Franken an Handwerker und Dienstleister im Kanton Obwalden vergeben.

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