ENERGIE: Die Regierung verteidigt den teureren Strom

Für den Regierungsrat sind die höheren Stromtarife des EWO «betriebs­wirtschaftlich notwendig». Fragen dazu sind aus dem Kantonsrat gestellt worden.

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Strom wird auch in Obwalden teurer. (Symbolbild Keystone)

Strom wird auch in Obwalden teurer. (Symbolbild Keystone)

Das Elektrizitätswerk Obwalden will die Stromtarife auf den 1. Januar 2009 um durchschnittlich 11,9 Prozent erhöhen. Mit zwei Vorstössen wollten der Giswiler SP-Kantonsrat Beat von Wyl und der Engelberger SVP-Kantonsrat Paul Hurschler vom Regierungsrat mehr zu den Gründen wissen.

Der Regierungsrat hält in der Antwort fest, dass der EWO-Verwaltungsrat das Unternehmen gemäss gesetzlichen Vorgaben nach «betriebswirtschaftlichen Grundsätzen» führen müsse. Und weiter: «Das EWO begründet die Tariferhöhung von durchschnittlich 11,9 Prozent mit den massiv gestiegenen Kosten für die Nutzung des schweizerischen Stromübertragungsnetzes sowie dem erheblichen Mehraufwand, der aufgrund der neuen Marktregeln entsteht.» Diese Mehrkosten werden «mehr als 6 Millionen Franken» betragen.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung.