ENGELBERG: 16 Jahre Amtszeit für Verwaltungsräte abgelehnt

Die Aktionäre der Titlis-Bahnen haben Nein zu einer Amtszeitbeschränkung für den Verwaltungsrat gesagt.

Geri Wyss
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Die Drehgondel Titlis-Rotair (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die Drehgondel Titlis-Rotair (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Eugenio Rüegger, selber ehemaliger Verwaltungsrat, wollte die Amtszeit für die Verwaltungsräte der Titlis-Bahnen begrenzen. Er hatte zuhanden der gestrigen Generalversammlung im Sportingpark eine Amtszeit von maximal 16 Jahren beantragt. Die Mehrheit der Aktionärsstimmen war für ein Nein. Das Resultat: 12663 zu 7504.

Rüegger hatte vor der geheimen Abstimmung geltend gemacht, es gehe ihm darum, dass auch das Denken und Handeln junger Kräfte im Verwaltungsrat Eingang finde. Verwaltungsratspräsident Hans Hess, selber seit 32 Jahre im Verwaltungsrat der Titlis-Bahnen, entgegnete, dass Erfahrung kein Nachteil sein müsse. Wäre Rüegger durchgekommen, hätten im nächsten Jahr gleich fünf von sieben Verwaltungsräten neu bestimmt werden müssen.

Börsenwert der Aktien gesenkt

Die Aktionäre hiessen gestern auch eine Kapitalmarkttransaktion gut. Mit einem Aktiensplitting ermöglichen die Titlis-Bahnen eine attraktive Ausschüttung für die Aktionäre anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Bahn. Damit wird aber auch der Aktienkurs an das Niveau anderer kotierter Unternehmen angeglichen.

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