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ENGELBERG: 2,65 Millionen Franken für neue Sprungschanze

Die Veranstalter der Weltcup-Skispringen in Engelberg planen den Umbau der Titlis-Schanze. Vorgesehen sind ein komplett neuer Anlauf und eine neue Flutlichtanlage.
Die Engelberger Naturschanze bei Nacht. Die Beleuchtungsanlage soll erneuert werden. (Archivbild Philipp Schmidli)

Die Engelberger Naturschanze bei Nacht. Die Beleuchtungsanlage soll erneuert werden. (Archivbild Philipp Schmidli)

«Die Ausführung einer dritten Umbauetappe ist unumgänglich», schreiben die Veranstalter der Weltcup-Skispringen von Engelberg in einer Mitteilung. Geplant ist die Totalerneuerung des Schanzenanlaufs: Mit dem Einbau von Betonelementen mit entsprechenden Fundamenten könne die Anlaufkühlung präziser verlegt werden. Andererseits müssten die Spuren für die Fräsmaschine nicht mehr wie heute mit mehrwöchigem Aufwand neu nivelliert werden.

Die aus dem Jahr 1983 stammenden beidseitigen Holztreppen haben enorm unter der Witterung gelitten. Sie müssen ersetzt werden. Zudem wollen die Organisatoren eine neue Flutlichtanlage bauen, damit die Schanze für Fernsehübertragungen am Vorabend tauglich wird. Damit könnten die Athleten unter Fluchtlicht springen und die TV-Stationen müssten nicht mehr mit anderen Wintersportereignissen konkurrieren.

2,65 Millionen Franken

Eine detaillierte Berechnung sieht Kosten in der Höhe von 2,65 Millionen Franken vor. Bis heute hat die Engelberg-Titlis GmbH als Veranstalterin die Zusicherung von einer Million Franken aus dem nationalen Sportanlagenkonzept. Gespräche in Bezug auf eine Unterstützung durch den Kanton Obwalden und die Einwohnergemeinde Engelberg sind am laufen. Die Veranstalterin hat sich zum Ziel gesetzt, mit verschiedenen Aktionen selber 150‘000 Franken an die dritte Umbauetappe beizusteuern.

Die Skisprung-Wettkämpfe seien heute ein unverzichtbarer Werbeträger nicht nur für Engelberg, sondern für den ganzen Kanton Obwalden, die Region Innerschweiz und das Tourismusland Schweiz, heisst es weiter. Die letztjährigen Wettkämpfe wurden während über 50 Stunden live in die ganze Welt ausgestrahlt und weltweit von über 71 Millionen TV-Zuschauern verfolgt. Ähnliche Zuschauerzahlen dürfen auch am kommenden Wochenende erwartet werden.

In Engelberg steht die grösste Naturschanze der Welt. Bereits in den Jahren 2000 und 2001 ist sie umgebaut worden.

pd/rem

Hinweis: Infos und Tickets auf www.weltcup-engelberg.ch

19.12.2013: Die letzten Vorbereitungen laufen. Das Fernsehen hat sich schon mal eingerichtet. (Bild: Keystone)
Steigeisen an den Füssen ermöglichen den Männern vom Engelberger Schanzenteam einen sicheren Halt im steilen Gelände der Aufsprungbahn der Titlis-Schanze in Engelberg. (Bild: PD / Beat Christen)
Paul Töngi und Schanzenchef Albin «Bini» Amstutz, rechts, reinigen am 11. Dezember die Anlaufspur der Engelberger Schanze. (Bild: Keystone)
Die Spur wird jeden Tag gebürstet und wieder abgedeckt. (Bild: Keystone)
Damit das Pistenfahrzeug überhaupt den steilen Hang hinauf und wieder hinunterfahren kann, wird die Pistenmaschine an einem Stahlseil gesichert (Bild: PD)
10 Mann der Schanzenmannschaft haben am 2. Dezember unter der Leitung von Schanzenchef Albin (Bini) Amstutz (Bild) damit begonnen, die Anlaufspur für Simon Ammann und Co. einzubauen (Bild: PD)
Für die Herrichtung der grössten Naturschanze der Welt werden rund 4000 Kubikmeter Schnee benötigt. Dazu wird auch viel maschinell erzeugten Schnee produziert. (Bild: PD)
7 Bilder

Vorbereitungen auf Weltcup-Skispringen

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