ENGELBERG: 50'000 Franken für Sportmittelschule Engelberg

Der Kanton Nidwalden unterstützt die private Sportmittelschule Engelberg mit 50'000 Franken. Damit will er helfen, den Leistungssport aufzuwerten.

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Schüler beim Lernen in der Sportmittelschule Engelberg. (Bild: Archiv Luzerner Zeitung)

Schüler beim Lernen in der Sportmittelschule Engelberg. (Bild: Archiv Luzerner Zeitung)

Am 8. Mai übergab Landammann und Bildungsdirektor Res Schmid namens des Nidwaldner Regierungsrates einen Scheck über 50‘000 Franken an Eskil Läubli, Geschäftsführer der Sportmittelschule Engelberg, und an Peter Urs Naef, Verwaltungsratspräsident der Sportmittelschule Engelberg. Das Geld kommt jungen
Sporttalenten zu Gute.

Mit der Verankerung des Leistungssports im Sportgesetz setzte der Landrat an seiner Sitzung vom 17. Dezember ein Zeichen für die Aufwertung des Leistungssports. Der Nidwaldner Regierungsrat unterstreicht dieses Ansinnen nun mit einem Beitrag in der Höhe von 50'000 Franken.

Mit Blick auf die jüngsten sportlichen Highlights, zu denen olympisches Gold für Skirennfahrerin Dominique Gisin und der Weltmeistertitel für Fabian Bösch im Slopestyle zählen, sagt Res Schmid: «Das Engagement für die Sportmittelschule ist Ausdruck der Anerkennung für die Leistung dieser Institution und zugleich ein Beitrag für den ambitionierten Sportnachwuchs des Kantons Nidwalden».

Die Sportmittelschule in Engelberg wurde 1994 gegründet. Diese will junge Schneesporttalente fördern. Diese können parallel zum sportlichen Training eine kaufmännische Grundbildung, die Sekundarschule oder das Gymnasium absolvieren. Finanziert wird die Privatschule über Schulgeld, durch Beiträge der öffentlichen Hand und Sponsoren.

red/sda