ENGELBERG: Aktionär kämpft gegen «Sesselkleber»

Die Aktionäre der Titlis-Bahnen stimmen über eine Amtszeitbeschränkung der Verwaltungsräte ab. Urheber des Begehrens ist selber ein ehemaliger Verwaltungsrat.

Geri Wyss
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Die Drehgondelbahn Titlis-Rotair. (Bild: PD)

Die Drehgondelbahn Titlis-Rotair. (Bild: PD)

Die Generalversammlung der Titlis-Bahnen muss sich am nächsten Freitag mit der Frage befassen, ob die Verwaltungsräte nur noch maximal 16 Jahre ihr Amt ausüben dürfen. Heute existiert keine Amtszeitbeschränkung. Das will Eugenio Rüegger mit seiner Forderung ändern. «Es ist eine Grundhaltung von mir, mich gegen Sesselkleber zu wehren.» Eugenio Rüegger selber war 11 Jahre Verwaltungsrat der Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis AG (BET). Er habe das Thema Amtszeitbeschränkung schon damals thematisiert. «Ich bin aber immer auf Granit gestossen.» Rüegger kritisiert auch die Tatsache, dass Verwaltungsratsmandate in einzelnen Familien generationsübergreifend ausgeübt worden sind.

«Kann ein Vorteil sein»

Der Obwaldner Ständerat Hans Hess ist Verwaltungsratspräsident der BET. Der 68-Jährige sitzt seit 1981 in diesem Gremium. Geny Hess (66) und Mario Amstutz (67) sind sogar schon seit 1979 als Verwaltungsrat tätig. «Die Aktionäre haben es immer in der Hand, einen Kandidaten nicht zu wählen oder einen Verwaltungsrat abzuwählen», sagt Hans Hess. Er erwähnt die grosse Erfahrung, die langjährige Verwaltungsräte hätten. «Das muss ja nicht eine Hypothek, sondern kann ein Vorteil sein.

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