ENGELBERG: Am Titlis wird wieder gesprungen

Der Kick, mit einem 23,5 Meter langen Spezialseil in die Tiefe zu stürzen, erfreut sich neuer Beliebtheit. Am Titlis wird er wieder angeboten – vorerst versuchsweise.

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Absprung aus der Gondelbahn. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Absprung aus der Gondelbahn. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die beiden 19-jährigen Reussbühler Luis und Manuel sitzen am Samstagvormittag still in der Gondelbahn von Engelberg nach Gerschnialp. Sie haben sich für einen 130-Meter-Bungee-Sprung aus der Angel-Eye-Gondel der Luftseilbahn Gerschnialp–Trübsee angemeldet.


Der Veranstalter Outventure hat Bungee-Jumping am Titlis vorerst für drei Samstage eingeplant. Die Firma bot Bungee-Jumping am Titlis bereits von 1994 bis 2004 an. «Nach dem tödlichen Unfall auf Stechelberg 2001 bei einem Mitbewerber ging die Nachfrage schlagartig zurück.» Nun scheint eine Trendwende eingesetzt zu haben. Natürlich taucht immer die Frage nach der Sicherheit auf. «Der Sprung darf nicht riskanter als die Hinreise sein», sagt Weiss. Outventure arbeitet nur mit einer einzigen Seilhöhe. Dies als Massnahme auf das Unglück vom Stechelberg, bei dem die Seillängen vertauscht wurden.

Robert Hess und Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen «Zentralschweiz am Sonntag»