Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ENGELBERG: Aus Sportlern werden Kaufleute

Sieben Spitzensportler haben ihre kaufmännische Berufslehre an der Sportmittelschule Engelberg erfolgreich abgeschlossen. Am Freitag erhielten sie ihre Fähigkeitszeugnisse.
Die erfolgreichen Absolventen der Sportmittelschule (von links): Stefanie Arnold, Leana Barmettler, John Felber, Deborah Gerber, Gabriel Gwerder, Niels Hintermann und Vincent Schmid. (Bild: Alex Piazza/OZ, Engelberg, 30. Juni 2017)

Die erfolgreichen Absolventen der Sportmittelschule (von links): Stefanie Arnold, Leana Barmettler, John Felber, Deborah Gerber, Gabriel Gwerder, Niels Hintermann und Vincent Schmid. (Bild: Alex Piazza/OZ, Engelberg, 30. Juni 2017)

Die Sportmittelschule Engelberg bietet neben dem gymnasialen Ausbildungsgang auch eine kaufmännische Berufslehre an. Bis anhin absolvierten die Lernenden zunächst zwei Praktikumsjahre in Engelberger Hotels und Betrieben und verbrachten das abschliessende Schuljahr extern. Dies änderte sich vor kurzem mit der kaufmännischen Bildungsreform. Seither haben die Lernenden – nicht zuletzt dank tatkräftiger Unterstützung des Amtes für Berufsbildung Obwalden – die Möglichkeit, die ganze Ausbildung inklusive Qualifikationsverfahren «in house» an der Sportmittelschule zu absolvieren. Damit können die Schüler ihre sportliche und schulische Ausbildung in Zukunft noch besser aufeinander abstimmen. Der erste Jahrgang, der diesen Weg komplett durchschritten hat, konnte am Freitagabend im Barocksaal des Benediktinerklosters den Lehrabschluss feiern. Aus den Händen von Urs Burch, Leiter Amt für Berufsbildung, durften die sieben erfolgreichen Absolventen das Eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ) entgegennehmen. Unter ihnen war auch der Zürcher Skirennfahrer Niels Hintermann, der Anfang Jahr am Lauberhorn überraschend die Superkombination für sich entschied.

Als Obwaldner und als Berufsbildungsfachmann sei er doppelt stolz auf die Sportmittelschule, sagte Burch in seiner Ansprache. «Sie hat für mich schweizweit Vorbildcharakter.» Die Verantwortlichen hätten ein Modell entwickelt, mit dem Ausbildung und Sport nebeneinander auf hohem Niveau betrieben werden können. Zudem ermögliche es den Athleten, nach ihrer Sportler­karriere bestens gerüstet in die Arbeitswelt einzusteigen.

Schulleiter Andreas Theler gab das Lob direkt an die Athleten weiter. «Es ist eine unglaubliche Leistung, neben eurer teils sehr intensiven Spitzensportkarriere noch einen Lehrabschluss zu schaffen.» Im Anschluss an die Diplomfeier waren die Anwesenden mit Angehörigen zum exklusiven Dinner im Hotel Bänkli­alp eingeladen.

Alex Piazza

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.