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ENGELBERG: Ausstellung von Wilhelm Wenger im Kloster Engelberg

Holzkunst trifft auf Holz- und Tonkunst. Wilhelm Wenger und Ursi Vincenz zeigen ihre Werke ab Sonntag im Kloster.
Ein Werk von Ursi Vincenz. (Bild: PD)

Ein Werk von Ursi Vincenz. (Bild: PD)

Zwei Künstler, die ihre Werke schon in vielen Ausstellungen in der ganzen Schweiz gezeigt haben, kommen nach Engelberg: Im Kloster trifft Wilhelm Wengers Holzkunst auf die Schöpfungen aus Holz und Ton von Ursi Vincenz. Der Walliser Wenger ist ausgebildeter Möbelschreiner und fand autodidaktisch zur Bildhauerei. Er ordnet seine Vorstellung von Schönheit den im Holz verborgenen Strukturen unter.

Mit der Schlichtheit seiner Arbeiten rührt Wilhelm Wenger an das Elementare, das man wahrnehmen, aber nicht erklären kann. Er versteht Kunst als Einladung zu einer stillen Kommunikation. Wengers Werke verweisen auf nichts, das nicht bereits in ihnen angelegt war. Das Endresultat entsteht durch präzise Technik und ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Werkstoff Holz.

Die Schöpfungen entstehen bei 1000 Grad

Die Bündnerin Ursi Vincenz hat ein eigenes Atelier und gibt Kurse im Modellieren. Ihr Anliegen ist es, aus einem interessanten Stück Holz ein für sie perfektes Ganzes zu schaffen. Durch das Anfügen von meist mehreren Teilen aus Ton möchte sie dem gefundenen Holz zu einer Aussage verhelfen. Vincenz liebt harmonische Figuren. Sie übernimmt und integriert spezielle Struk­turen, Formen, Zeichnungen und Eigenheiten oder modelliert einen Kontrast dazu.

Es ist eine grosse Herausforderung, die Tonteile so zu modellieren, dass sie nach dem Brennen noch so perfekt wie möglich passen. Gleichzeitig muss Ursi Vincenz darauf achten, dass das Holz kaum Feuchtigkeit aus dem Ton aufnimmt, da es sich dadurch verzieht. Bei 1000 Grad Celsius werden die Teile beim zweiten Brand aus dem Ofen genommen und anschliessend im Sägemehl geräuchert. Jedes Stück Holz ist unterschiedlich und reagiert anders. Jede Figur ist eine neue Herausforderung, jede Skulptur ein Unikat. (pd/red)

Hinweis

Die Vernissage findet am Sonntag, 26. November, um 14.30 Uhr im Barocksaal statt. Die Ausstellung dauert bis 4. März, jeweils Mo bis Sa von 9 bis 11.30 und von 15 bis 17.30 Uhr (ausser Feiertage).

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