ENGELBERG: Bald besteigen wieder Hunderte den Titlis

Von Engelberg auf den Titlis wandern: Das ist die Bergtrophy. Die Titlis-Bahnen setzen auf diesen Anlass. Und auf die Familien.

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Frühmorgens los: Impression von der ersten Bergtrophy. (Bild Geri Wyss/Neue OZ)

Frühmorgens los: Impression von der ersten Bergtrophy. (Bild Geri Wyss/Neue OZ)

Normalerweise bewältigt man die 2200 Höhenmeter von Engelberg auf den Titlis nicht zu Fuss. Nächsten Sonntag führen die Titlis-Bahnen zum zweiten Mal die Titlis-Bergtrophy durch und ermöglichen genau dies: den Titlis zu besteigen.

Gestaffelter Start
Die Wanderer ziehen zwischen 6 und 8.30 Uhr bei der Talstation los. Um Stau zu verhindern, lassen die Organisatoren gestaffelt starten: Von 6 bis 6.30 Uhr die Ambitionierten, dann die Gemütlicheren. Vor einem Jahr machten über 500 Personen am Event mit. «Wir erwarten wieder ähnlich viele Teilnehmer», sagt Peter Reinle, Mediensprecher der TitlisBahnen. Bis am Donnerstag hatten sich gut 100 Personen angemeldet. «Erfahrungsgemäss warten viele erst einmal die Wetterprognosen ab und entscheiden kurzfristig», ergänzt Reinle. Aus heutiger Sicht sieht es für Sonntag recht gut aus. Der Anlass findet nur bei trockenem Wetter statt. Ein Verschiebedatum wurde keines festgelegt.

Ein Hauch Abenteuer
Wer sachte an die Sache rangeht, braucht für die Wanderung sechs bis sechseinhalb Stunden. Die schnellsten waren letztes Jahr bereits nach knapp 3 Stunden auf der Gletscherkuppe. Abkürzen mit der Bahn ist auch möglich. Der anspruchsvollste Teil der Wanderung wartet zwischen dem Laubersgrat und dem Klein Titlis auf die Teilnehmer. Bei der Rotegg wartet noch ein Felsabstieg Richtung Gletscher über eine steile Leiter. Der Rettungsdienst sichert diese Passage. Die Titlis-Bahnen schreiben, dass der Abschnitt Laubersgrat – Klein Titlis für Kinder unter zehn Jahren nicht geeignet ist. Als Ausrüstung werden Wanderschuhe und bergtaugliche Kleider mit Windjacke und allenfalls einem T-Shirt zum Wechseln empfohlen. Und nicht zu vergessen ist der Sonnenschutz.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.