ENGELBERG-BRUNNI: Rekordwerte zum Abschied von der alten Bahn

Im letzten Jahr besuchten 276'006 Gäste das Brunni ob Engelberg – eine Steigerung von 13 Prozent.

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Die Brunni-Bahn konnte im Winter 2008/09 eine Zunahme der Frequenzen um 52 Prozent verbuchen. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Brunni-Bahn konnte im Winter 2008/09 eine Zunahme der Frequenzen um 52 Prozent verbuchen. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Aktionäre der Luftseilbahn Engelberg-Brunni AG kamen am 19. Mai im Bergrestaurant Ristis für die Generalversammlung zusammen. Wie das Unternehmen mitteilt, konnte die in diesem Frühjahr abgebrochene alte Bahnanlage in ihrem letzten Betriebsjahr nochmals für Umsatz sorgen. Insgesamt 276'006 Gäste wurden transportiert, wovon sich die Wintersaison (49 Prozent) und die Sommersaison etwa die Waage halten.

Die Wintereinnahmen fallen mit einem Plus von 19 Prozent zum Vorjahr aus, was laut Mitteilung am schlechten Winter 2007/08 liege.

Die guten Frequenzen haben sich laut Engelberg-Brunni AG auch in den absoluten Zahlen niedergeschlagen. Der Verkehrsertrag betrug rund 2,27 Millionen Franken – ein Plus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Am Ende habe ein Unternehmensgewinn von 145'875 Franken resultiert (Vorjahr: 66'107 Franken). Zudem sei der Antrag auf die Ausrichtung einer Dividende von 15 Prozent auf das Aktienkapital von 900'000 Franken von den Aktionären einstimmig angenommen worden.

Die Zahlen der kürzlich abgeschlossenen Wintersaison zeigen eine Zunahme der Frequenzen der Gesamtunternehmung um 52 Prozent gegenüber dem Winter 2007/08. In der gleichen Zeitspanne habe bei den Verkehrseinnahmen ein Plus von 39 Prozent resultiert. Wie das Unternehmen schreibt, zeige sich, dass der Entscheid zum Neubau der Luftseilbahn mit Verlegung der Talstation vom Dorfkern auf die Klostermatte richtig gewesen sei.

ana