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ENGELBERG: Carwendeplatz wird weiterverfolgt – Pflästerung wird fallen gelassen

Die Projektidee eines Carwendeplatzes auf dem Parkplatz Pfistermatte findet in der Vernehmlassung breite Unterstützung und wird weiterverfolgt. Eine Teil- oder Vollpflästerung zwischen der Gand und der Fussgängerzone wird vom Einwohnergemeinderat jedoch nicht weiterverfolgt, da dieses Projekt nicht mehrheitsfähig erscheint.
Mit einer Begegnungszone und einem Carwendeplatz soll die Verkehrssituation in Engelberg verbessert und die Sicherheit für Fussgänger erhöht werden. (Bild: Google Maps)

Mit einer Begegnungszone und einem Carwendeplatz soll die Verkehrssituation in Engelberg verbessert und die Sicherheit für Fussgänger erhöht werden. (Bild: Google Maps)

Die Vernehmlassung zeigte auf, dass die Fussgängersicherheit, insbesondere auf der Gand, als ungenügend beurteilt wird. Hier herrscht Handlungsbedarf und Massnahmen zur Behebung dieser Fussgängersicherheit werden unterstützt, heisst es in einer Medienmitteilung der Gemeinde Engelberg vom Dienstag. Ebenso sieht eine Mehrheit im Bereich Schuleggstrasse, Gand, Dorfstrasse, Titlisstrasse Potential für einen Mehrwert durch eine qualitative Aufwertung.

Das Vorhaben, wonach die Reisecars künftig auf dem Parkplatz Pfistermatte anhalten und die Gäste dort ein- und aussteigen, wird von einer Mehrheit unterstützt. Einzelne Vernehmlassungsteilnehmer schlagen modifizierte Umsetzungsvarianten vor. Diese werden durch den Gemeinderat im Detail geprüft, bevor dem Volk ein entsprechender Kredit beantragt wird. In diesem Zusammenhang wird auch eine Öffnung des Parkplatzes Pfistermatte begrüsst.

Begegnungszone ist umstritten

Die Schaffung einer Begegnungszone wird lediglich von einer knappen Mehrheit begrüsst. Ob die Begegnungszone die Fussgängersicherheit wirklich erhöht, wird von einigen Vernehmlassungsteilnehmenden in Frage gestellt. Auch wurden Stimmen laut, wonach das Verkehrsaufkommen für eine Begegnungszone als zu hoch erscheint. Andere Mitwirkende wiederum begrüssen die Schaffung einer Begegnungszone und sehen darin eine klare Verbesserung der Sicherheit für die Fussgänger.

Pflästerung wird nicht weiterverfolgt Die Vernehmlassung zeigte auf, dass eine Voll- oder auch Teilpflästerung im Bereich Gand bis Fussgängerzone wie auch in der Titlisstrasse nicht mehrheitsfähig ist. Höhere Lärmemissionen, Schwierigkeiten beim Winterdienst und die hohen Kosten sind die Gründe für die ablehnenden Haltungen.

Das weiter Vorgehen

Der Carwendeplatz und die Öffnung des Parkplaztes Pfistermatte werden vom Einwohnergemeinderat weiterverfolgt und als separates Projekt behandelt. Der entsprechende Kredit wird der Stimmbevölkerung im Frühjahr 2018 zur Genehmigung beantragt.

Die Begegnungszone erscheint dem Einwohnergemeinderat nach wie vor als sinnvolle Variante. Mit Verkehrsexeperten wird die Situation noch einmal gründlich analysiert. Sollte die Begegnungszone nicht umgesetzt werden, kommt der Einwohnergemeinderat noch einmal auf den Fussgängerstreifen auf der Gand zurück und wird mit der Kantonspolizei Obwalden entsprechende Gespräche führen.

pd/zim

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