ENGELBERG: Das Hotel Edelweiss spart Energie und Geld

Das Hotel Edelweiss konnte seinen CO2-Ausstoss massiv senken. Dafür wird der Besitzer nun belohnt – mit der Rückerstattung der CO2-Abgabe.

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Peter und Susanne Kuhn bei den Sonnenkollektoren vor dem Hotel Edelweiss. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Peter und Susanne Kuhn bei den Sonnenkollektoren vor dem Hotel Edelweiss. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Hotelier Peter Kuhn ist per 1. Januar 2010 von der CO2-Abgabe befreit worden. Die Auflage des Bundes: Er muss seinen CO2-Verbrauch zwischen 2004 und Ende 2010 um 10,8 Prozent senken. Kann er die Vorgaben einhalten, spart er jährlich rund 4000 Franken, ansonsten müssen die Abgaben rückwirkend entrichtet werden. Kuhn ist zuversichtlich, das Ziel Ende Jahr zu erreichen. «Wir sind auf Kurs.»

In den letzten 24 Jahren konnte der Heizölverbrauch im «Edelweiss» massiv gesenkt werden: von 120'000 auf 40'000 Liter im Jahr. Zum Beispiel haben das Dach und die Fassade eine bessere Wärmedämmung erhalten. Alle Fenster in den Hotelzimmern wurden erneuert. Schon in den Neunzigerjahren wurden Brenner und Kessel mit Wärmerückgewinnung installiert.

Seines Wissens ist Peter Kuhn der einzige Hotelier in Engelberg, der von dieser Abgabebefreiung Gebrauch machte – trotz des grossen Einsparungspotenzials. Den Grund dafür sieht er im relativ aufwendigen, komplizierten und langwierigen Antragsprozedere.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.