ENGELBERG: Das Wasserkraftwerk geht bachab

Strom dank Wasser aus dem Steilrampentunnel. Eine gute Idee. Doch sie scheitert.

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Wasser tritt im Jahr 2002 beim Bau des Steilrampentunnels aus der Tunnelwand. (Archivbild Alexandra Wey/Neue LZ)

Wasser tritt im Jahr 2002 beim Bau des Steilrampentunnels aus der Tunnelwand. (Archivbild Alexandra Wey/Neue LZ)

Der Steilrampentunnel hat bisher vor allem Sorgen bereitet. Mehrfach war es in der Vergangenheit zu Wassereinbrüchen gekommen. Der Bau des rund 4 Kilometer langen Bahntunnels zwischen Grafenort und Engelberg geriet ins Stocken. Und verteuerte sich massiv.

Aus dem Tunnel sprudelte aber auch eine Idee ans Tageslicht: Ein Kleinkraftwerk unterhalb des Tunnelportals in Grafenort könnte mit dem Wasser Strom produzieren. Kürzlich lag ein Baugesuch in der Gemeindekanzlei in Engelberg auf. Es zeigte das Projekt, wie es die Atel Eco Power AG hätte verwirklichen wollen.

Die Vorgeschichte des Steilrampentunnels hing jedoch wie ein Damoklesschwert über dem möglichen Kleinwasserkraftwerk. Denn eines war klar: Das Projekt durfte den Tunnelbau in keiner Art und Weise beeinträchtigen. Die Atel Eco Power AG entschied sich schliesslich dafür, das Projekt nicht weiterzuverfolgen – das definitive Aus für das Kleinkraftwerk.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».