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ENGELBERG: Die grösste Skisprung-Schanze der Schweiz wird noch grösser

Die Titlis-Schanze in Engelberg wird modernisiert und an das heutige Flugverhalten der Skispringer angepasst. Für 2,9 Millionen Franken wird der Anlauf verlängert, der Schanzentisch erhöht und eine Flutlicht-Anlage eingebaut.
OK-Präsident Ernst von Holzen beim Spatenstich zum Umbau der Titlis-Schanze. (Bild Corinne Glanzmann)

OK-Präsident Ernst von Holzen beim Spatenstich zum Umbau der Titlis-Schanze. (Bild Corinne Glanzmann)

Im Beisein des Horwers Gregor Deschwanden, der Nummer zwei im Schweizer Skisprungteam hinter Simon Ammann, ist am Mittwoch in Engelberg der Spatenstich zur Erneuerung der Titlis-Schanze erfolgt. Der Schanzentisch, auf dem die Skispringer zu ihrem Flug abheben, wird rund vier Meter nach hinten versetzt und zwei Meter erhöht. Dadurch wird er zwar etwas kürzer, dafür entspricht der Anlauf den heute gängigen Normen.

Komplett ersetzt wird der Anlauf der grössten Naturschanze der Welt, die heute 110 Meter hoch und 123 Meter lang ist. Eingebaut wird eine Normspur mit fest installiertem Kühlsystem. Mit dem neuen Anlauf werden die Arbeiten für das Schanzenteam wesentlich erleichtert, wie der Veranstalter in einer Medienmitteilung schreibt. Unter dem Schanzentisch entsteht zudem ein Materialdepot.

Weichere Landung

Mit der ganzen Materialentwicklung bei den Skispringern hat sich auch das Flugverhalten der Athleten verändert. Mit den nun gestarteten Arbeiten trägt man in Engelberg auch diesem Umstand Rechnung. So wird bei der Aufsprungbahn vom Schanzentisch bis zum Punkt 80 Meter das Terrain aufgeschüttet. Auch beim Radius kurz vor dem Auslauf erfolgt eine Terrainanpassung. Dadurch werden die Sprünge länger, die Landung der Skispringer dürfte aber weicher erfolgen.

Neue Beleuchtung

Der Veranstalter baut auch eine neue Beleuchtung ein. Diese wird fernsehtaugliche Lichtwerte aufweisen, so dass in Engelberg in Zukunft zumindest eines der beiden Weltcup-Skispringen am Samstag zur Hauptsendezeit in die Abendstunden verlegt werden kann.

Der bisherige Charakter der Schanze werde beibehalten, schreibt das OK weiter. Ein besonderes Augenmerk habe man auf den Umwelt- und Landschaftsschutz gelegt. Einsprachen von Anwohnern hatten den Umbau der Titlis-Schanze um ein Jahr verzögert (wir berichteten »).

Die Bauarbeiten dauern bis in den Spätherbst hinein. Als erster Fixpunkt gelten die Daten der beiden Weltcup-Skispringen vom 17. und 18. Dezember. Finanziert wird die Schanze mit Geldern aus dem Nationalen Sportanlagenkonzept, dem Kanton Obwalden, der Gemeinde Engelberg und privaten Sponsoren.

pd/rem

Gregor Deschwanden beim Spatenstich zu den Umbauarbeiten der grössten Skisprunganlage der Schweiz in Engelberg. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Gregor Deschwanden beim Spatenstich zu den Umbauarbeiten der grössten Skisprunganlage der Schweiz in Engelberg. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Der Obwaldner Regierungsrat Niklaus Bleiker setzt den Bagger in Betrieb. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Der Obwaldner Regierungsrat Niklaus Bleiker setzt den Bagger in Betrieb. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)

Spatenstich (von links): OK-Präsident Ernst von Holzen, Projektleiter Thomas Zumstein, Heinz Keller als Vertreter vom Kloster, Hans-Jörg Birrer als Vertreter des nationalen Sportanlagenkonzepts, Landbesitzerin M. Schleiss, Talammann Martin Odermatt, Skispringer Gregor Deschwanden, Tourismusdirektor Frédéric Füssenich und der Obwaldner Regierungsrat Niklaus Bleiker. (Bild PD)

Spatenstich (von links): OK-Präsident Ernst von Holzen, Projektleiter Thomas Zumstein, Heinz Keller als Vertreter vom Kloster, Hans-Jörg Birrer als Vertreter des nationalen Sportanlagenkonzepts, Landbesitzerin M. Schleiss, Talammann Martin Odermatt, Skispringer Gregor Deschwanden, Tourismusdirektor Frédéric Füssenich und der Obwaldner Regierungsrat Niklaus Bleiker. (Bild PD)

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