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ENGELBERG: Die Masten kommen mit dem Super-Puma

Nun stehen die Masten der neuen 8er-Gondelbahn von Engelberg auf Trübsee. Bei der Montage am Montag kam einer der grössten Helikopter zum Einsatz.
Der Super-Puma bringt einen knapp vier Tonnen schweren Masten auf die Gerschnialp. (Bild: Videostill rem)

Der Super-Puma bringt einen knapp vier Tonnen schweren Masten auf die Gerschnialp. (Bild: Videostill rem)

Es ist ein idyllischer Tag in Engelberg, einige Quellwolken am Frühlingshimmel und das Bimbeln der Kuhglocken in der Ferne: Plötzlich liegt ein Rattern in der Luft, dann steigt der Super-Puma HB-XVY über dem Hang auf und fliegt in Richtung Parkplatz bei der Talstation.

Der 11. Mai ist der grosse Flugtag, an dem alle 14 Masten der ersten Sektion von Engelberg bis zum Trübsee von Mitarbeitern der Heliswiss, des Bahnbauers Garaventa und der Titlis-Bergbahnen montiert werden.

Am Seil des Helis hängt ein langes Rohr. Kaum hat der Super-Puma abgehoben, setzt ein regelrechter Sturm ein, dermassen heftig wirbeln die Rotorblätter mit einem Durchmesser von fast 16 Metern durch die Luft. Am Berg kommunizieren die Arbeiter über Funk mit dem Piloten, sodass er die Teile punktgenau über dem Mastenfundament platzieren kann. Emsig ziehen die Mitarbeiter die Schrauben an. In geschätzten 20 bis 30 Minuten steht der Masten. Kaum ist der Heli verschwunden, steigt er auch schon wieder mit einem neuen Teil auf. Insgesamt waren rund 60 Flugbewegungen nötig.

Mittelstation Trübsee der neuen Gondelbahn (Bild: Manuela Jans-Koch (Neue LZ))Mittelstation Trübsee der neuen Gondelbahn (Bild: Manuela Jans-Koch (Neue LZ))
Die neue Gondelbahn. (Bild: Manuela Jans-Koch (Neue LZ))Die neue Gondelbahn. (Bild: Manuela Jans-Koch (Neue LZ))
Die Mittelstation Trübsee. (Bild: Manuela Jans-Koch (Neue LZ))Die Mittelstation Trübsee. (Bild: Manuela Jans-Koch (Neue LZ))
Die neue Terrasse des Restaurant Trübsee. (Bild: Manuela Jans-Koch (Neue LZ))Die neue Terrasse des Restaurant Trübsee. (Bild: Manuela Jans-Koch (Neue LZ))
Die neue Terrasse des Restaurant Trübsee. (Bild: Manuela Jans-Koch (Neue LZ))Die neue Terrasse des Restaurant Trübsee. (Bild: Manuela Jans-Koch (Neue LZ))
Tourismusdirektor Frederik Füssernich und Peter Reinle, Leiter Marketing und Stv. CEO geniessen die neuen Liegen auf der neue Terrasse des Restaurant Trübsee. (Bild: Manuela Jans-Koch (Neue LZ))Tourismusdirektor Frederik Füssernich und Peter Reinle, Leiter Marketing und Stv. CEO geniessen die neuen Liegen auf der neue Terrasse des Restaurant Trübsee. (Bild: Manuela Jans-Koch (Neue LZ))
Eröffnung der neuen 8er-Gondelbahn TITLIS Xpress. (Bild: Manuela Jans-Koch (Neue LZ))Eröffnung der neuen 8er-Gondelbahn TITLIS Xpress. (Bild: Manuela Jans-Koch (Neue LZ))
Offizielle Begrüssung durch Norbert Patt, CEO Titlis Bergbahnen. (Bild: Manuela Jans-Koch (Neue LZ))Offizielle Begrüssung durch Norbert Patt, CEO Titlis Bergbahnen. (Bild: Manuela Jans-Koch (Neue LZ))
Pfarrer Patrick segnet die Gondeln. (Bild: Manuela Jans-Koch (Neue LZ))Pfarrer Patrick segnet die Gondeln. (Bild: Manuela Jans-Koch (Neue LZ))
Eröffnung der neuen 8er-Gondelbahn TITLIS Xpress. Im Bild: VR-Präsident Hans Hess und CEO Norbert Patt schneiden das rote Band durch. (Bild: Manuela Jans-Koch (Neue LZ))Eröffnung der neuen 8er-Gondelbahn TITLIS Xpress. Im Bild: VR-Präsident Hans Hess und CEO Norbert Patt schneiden das rote Band durch. (Bild: Manuela Jans-Koch (Neue LZ))
Am Samstag 12. Dezember können die Gäste zum ersten Mal mit der neuen 8er-Gondelbahn von Engelberg bis Trübsee fahren. Das Bild stammt vom 27. November). (Bild: Roger Grütter)Am Samstag 12. Dezember können die Gäste zum ersten Mal mit der neuen 8er-Gondelbahn von Engelberg bis Trübsee fahren. Das Bild stammt vom 27. November). (Bild: Roger Grütter)
An der Eröffnungsfeier am Freitag 11. Dezember garantiert Schlagerstar Beatrice Egli für Unterhaltung. Auf dem Bild ist die neue Gondelbahn zwischen Trübsee und Stand zu sehen. (Bild: Roger Grütter)An der Eröffnungsfeier am Freitag 11. Dezember garantiert Schlagerstar Beatrice Egli für Unterhaltung. Auf dem Bild ist die neue Gondelbahn zwischen Trübsee und Stand zu sehen. (Bild: Roger Grütter)
Eine Gondel der neuen Titlis-Bahn zwischen Trübsee und Stand, im Hintergrund der Graustock (links). (23.10.2015). (Bild: Roger Grütter)Eine Gondel der neuen Titlis-Bahn zwischen Trübsee und Stand, im Hintergrund der Graustock (links). (23.10.2015). (Bild: Roger Grütter)
Eine Gondel des Titlis-Xpress hat am 24. September die neue Talstation zur ersten Testfahrt nach Trübsee verlassen. (Bild: PD / Mike Bacher)Eine Gondel des Titlis-Xpress hat am 24. September die neue Talstation zur ersten Testfahrt nach Trübsee verlassen. (Bild: PD / Mike Bacher)
Historischer Moment: die alte und die neue Gondelbahn (im Bild der Abschnitt Engelberg - Gerschnialp) laufen gemeinsam. Vor der Eröffnung am 12. Dezember stehen nun zahllose weitere Testfahrten und das Abnahmeverfahren durchs Bundesamt für Verkehr auf dem Programm. (Bild: PD / Mike Bacher)Historischer Moment: die alte und die neue Gondelbahn (im Bild der Abschnitt Engelberg - Gerschnialp) laufen gemeinsam. Vor der Eröffnung am 12. Dezember stehen nun zahllose weitere Testfahrten und das Abnahmeverfahren durchs Bundesamt für Verkehr auf dem Programm. (Bild: PD / Mike Bacher)
27. September 2015: Die langjährigen Mitarbeiter Hans Gabriel, Josef Matter und Peter Käslin sowie Verwaltungsratspräsident Hans Hess drücken unter Aufsicht von Josef Amstutz den Halteknopf der alten Gondelbahn von Engelberg nach Gerschnialp und Trübsee. (Bild: PD / Mike Bacher)27. September 2015: Die langjährigen Mitarbeiter Hans Gabriel, Josef Matter und Peter Käslin sowie Verwaltungsratspräsident Hans Hess drücken unter Aufsicht von Josef Amstutz den Halteknopf der alten Gondelbahn von Engelberg nach Gerschnialp und Trübsee. (Bild: PD / Mike Bacher)
In der Talstation Engelberg ist bereits ein grosser Teil der Bahntechnik eingebaut. Die folgenden Bilder stammen vom 20. Juli 2015 (Bild: Philipp Unterschütz)In der Talstation Engelberg ist bereits ein grosser Teil der Bahntechnik eingebaut. Die folgenden Bilder stammen vom 20. Juli 2015 (Bild: Philipp Unterschütz)
Seit April 2014 wird an der neuen Gondelbahn gebaut. Im Bild: die neue Bergstation Stand mit Blick auf Trübsee. (Bild: Philipp Unterschütz)Seit April 2014 wird an der neuen Gondelbahn gebaut. Im Bild: die neue Bergstation Stand mit Blick auf Trübsee. (Bild: Philipp Unterschütz)
Zurzeit läuft der Stahlbau für das Dach. (Bild: Philipp Unterschütz)Zurzeit läuft der Stahlbau für das Dach. (Bild: Philipp Unterschütz)
Das 50 Tonnen schwere Förderseil für den Abschnitt Trübsee Stand wurde mit einem 30 Tonnen schweren Spezialtransport in 1 1/2 Tagen nach Trübsee gefahren. (Bild: Philipp Unterschütz)Das 50 Tonnen schwere Förderseil für den Abschnitt Trübsee Stand wurde mit einem 30 Tonnen schweren Spezialtransport in 1 1/2 Tagen nach Trübsee gefahren. (Bild: Philipp Unterschütz)
Das Projekt kostet rund 55 Millionen Franken. (Bild: Philipp Unterschütz)Das Projekt kostet rund 55 Millionen Franken. (Bild: Philipp Unterschütz)
Die Rohbauten sind zu 75 Prozent abgeschlossen. (Bild: Philipp Unterschütz)Die Rohbauten sind zu 75 Prozent abgeschlossen. (Bild: Philipp Unterschütz)
Die Betonarbeiten sind bereits zu 90 Prozent fertig. (Bild: Philipp Unterschütz)Die Betonarbeiten sind bereits zu 90 Prozent fertig. (Bild: Philipp Unterschütz)
Die neue Mittelstation Trübsee. (Bild: Philipp Unterschütz)Die neue Mittelstation Trübsee. (Bild: Philipp Unterschütz)
Der Bau befinde sich im Zeitplan, sagt Marketingleiter Peter Reinle. (Bild: Philipp Unterschütz)Der Bau befinde sich im Zeitplan, sagt Marketingleiter Peter Reinle. (Bild: Philipp Unterschütz)
Für die Einfahrt in die neue Mittelstation Trübsee musste harter Fels weggesprengt werden. (Bild: Philipp Unterschütz)Für die Einfahrt in die neue Mittelstation Trübsee musste harter Fels weggesprengt werden. (Bild: Philipp Unterschütz)
Es werden gleichzeitig Bahntechnik und Betonarbeiten ausgeführt. (Bild: Philipp Unterschütz)Es werden gleichzeitig Bahntechnik und Betonarbeiten ausgeführt. (Bild: Philipp Unterschütz)
Die Einfahrt in die neue Bergstation Stand. (Bild: Philipp Unterschütz)Die Einfahrt in die neue Bergstation Stand. (Bild: Philipp Unterschütz)
Die Bahn soll im Dezember 2015 eröffnet werden. (Bild: Philipp Unterschütz)Die Bahn soll im Dezember 2015 eröffnet werden. (Bild: Philipp Unterschütz)
Station Stand (Bild: Philipp Unterschütz)Station Stand (Bild: Philipp Unterschütz)
11.05.2015: Die Montage des höchsten Masten beginnt (hinten: die alte Seilbahn, links die Luftseilbahn). (Bild: Mike Bacher)11.05.2015: Die Montage des höchsten Masten beginnt (hinten: die alte Seilbahn, links die Luftseilbahn). (Bild: Mike Bacher)
Vom Parkplatz der Titlis-Bergbahnen werden die einzelnen Teile mit einem Super-Puma an ihren Bestimmungsort geflogen. (Bild: Mike Bacher)Vom Parkplatz der Titlis-Bergbahnen werden die einzelnen Teile mit einem Super-Puma an ihren Bestimmungsort geflogen. (Bild: Mike Bacher)
Die höchste Stütze ist 34 Meter hoch und besteht aus rund 10 Teilen. (Bild: Mike Bacher)Die höchste Stütze ist 34 Meter hoch und besteht aus rund 10 Teilen. (Bild: Mike Bacher)
Blick vom Steilhang unterhalb von Trübsee auf die Gerschnialp. (Bild: Mike Bacher)Blick vom Steilhang unterhalb von Trübsee auf die Gerschnialp. (Bild: Mike Bacher)
Der Super-Puma beim Parkplatz der Titlis-Bahnen in Engelberg hebt einen Masten. (Bild: Mike Bacher)Der Super-Puma beim Parkplatz der Titlis-Bahnen in Engelberg hebt einen Masten. (Bild: Mike Bacher)
Blick auf die im Bau befindliche Talstation. (Bild: Mike Bacher)Blick auf die im Bau befindliche Talstation. (Bild: Mike Bacher)
Talstation in Engelberg. (Bild: Mike Bacher)Talstation in Engelberg. (Bild: Mike Bacher)
Der Super-Puma bringt Mast Nummer vier in den Steilhang zwischen Engelberg und Gerschnialp. (Bild: Mike Bacher)Der Super-Puma bringt Mast Nummer vier in den Steilhang zwischen Engelberg und Gerschnialp. (Bild: Mike Bacher)
Arbeiter treffen Vorbereitungen für einen weiteren Teil des Mastens. (Bild: Videostill rem)Arbeiter treffen Vorbereitungen für einen weiteren Teil des Mastens. (Bild: Videostill rem)
Schritt für Schritt geht es in die Höhe. (Bild: Videostill rem)Schritt für Schritt geht es in die Höhe. (Bild: Videostill rem)
Scheitelpunkt bei der Gerschnialp. (Bild: Mike Bacher)Scheitelpunkt bei der Gerschnialp. (Bild: Mike Bacher)
Blick von der Gerschnialp in Richtung Trübsee. (Bild: Videostill rem)Blick von der Gerschnialp in Richtung Trübsee. (Bild: Videostill rem)
23.07.2014: Die Roharbeiten auf Trübsee für die Mittelstation... (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)23.07.2014: Die Roharbeiten auf Trübsee für die Mittelstation... (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
... und an der Talstation gehen planmässig voran. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)... und an der Talstation gehen planmässig voran. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
23.07.2014: Verschalungen beim Bau der Talstation in Engelberg. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)23.07.2014: Verschalungen beim Bau der Talstation in Engelberg. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Bauarbeiten bei der Mittelstation Trübsee. Die Gäste sollen nichts vom Bau spüren. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)Bauarbeiten bei der Mittelstation Trübsee. Die Gäste sollen nichts vom Bau spüren. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
23.07.2014: Station Stand. Hier auf 2450 Meter über Meer ist Bauen anders als im Tal. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)23.07.2014: Station Stand. Hier auf 2450 Meter über Meer ist Bauen anders als im Tal. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Deshalb sind Spezialisten für hochalpine Bauarbeiten am Werk. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)Deshalb sind Spezialisten für hochalpine Bauarbeiten am Werk. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
23.07.2014: Baumaterial bei der Station Stand. Die Materialtransporte nach Trübsee erfolgen bis Gerschnialp auf der Strasse und von da mit der alten Luftseilbahn. Oft wird das Material auch nachts transportiert. So können Heliflüge vermieden werden. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)23.07.2014: Baumaterial bei der Station Stand. Die Materialtransporte nach Trübsee erfolgen bis Gerschnialp auf der Strasse und von da mit der alten Luftseilbahn. Oft wird das Material auch nachts transportiert. So können Heliflüge vermieden werden. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
23.07.2014: Erste Fundament sind bei der Station Stand gelegt. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)23.07.2014: Erste Fundament sind bei der Station Stand gelegt. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
23.07.2014: Alles wird genau vermessen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)23.07.2014: Alles wird genau vermessen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
13.05.2014: Projektleiter Urs Bollmann nimmt die Baubewilligung von Titlis Rotair CEO Norbert Patt und Mediensprecher Peter Reinle in Empfang (von links). (Bild: PD)13.05.2014: Projektleiter Urs Bollmann nimmt die Baubewilligung von Titlis Rotair CEO Norbert Patt und Mediensprecher Peter Reinle in Empfang (von links). (Bild: PD)
Visualisierung der Mittelstation Trübsee der neuen Gondelbahn Engelberg-Stand. (Bild: Visualisierung PD)Visualisierung der Mittelstation Trübsee der neuen Gondelbahn Engelberg-Stand. (Bild: Visualisierung PD)
Gut sichtbar ist die neue Terrasse mit 1500 Quadratmetern über der Bahnstation. (Bild: Visualisierung PD)Gut sichtbar ist die neue Terrasse mit 1500 Quadratmetern über der Bahnstation. (Bild: Visualisierung PD)
Visualisierung der Talstation der neuen Gondelbahn Engelberg-Stand. (Bild: Visualisierung PD)Visualisierung der Talstation der neuen Gondelbahn Engelberg-Stand. (Bild: Visualisierung PD)
Visualisierung der Bergstation der neuen Gondelbahn Engelberg-Stand. (Bild: Visualisierung PD)Visualisierung der Bergstation der neuen Gondelbahn Engelberg-Stand. (Bild: Visualisierung PD)
Solche Omega-IV-Kabinen der Firma CWA aus Olten - die Farbe ist noch nicht bestimmt - werden künftig zum Titlis schweben. (Bild: PD)Solche Omega-IV-Kabinen der Firma CWA aus Olten - die Farbe ist noch nicht bestimmt - werden künftig zum Titlis schweben. (Bild: PD)
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Bau der neuen Gondelbahn auf den Titlis

Die höchste Stütze misst 34 Meter und besteht aus 10 einzelnen Teilen. Für die schwersten Teile wird dann noch eigens Europas grösster Transport-Helikopter, der Kamov KA 32 A12, eingesetzt, denn der Super-Puma kann Lasten von maximal 4,5 Tonnen heben.

Bei der Talstation schaut Alois Tschümperlin von Heliswiss zum Rechten. Alle 35 bis 40 Minuten landet der Super-Puma zum Tanken. Er verbraucht zwischen 400 bis 600 Liter Kerosin in der Stunde. «Das variiere je nach Witterungsverhältnissen», sagt er.

«Wir kommen gut vorwärts», sagt Peter Reinle, Leiter Marketing der Titlis-Bahnen. Auch die Talstation sei praktisch fertig. Als nächstes werden nun Leitungen montiert. Ende August soll die alte Gondelbahn abgebrochen werden. Anfang Oktober sind erste Testfahrten mit der 8er-Gondelbahn geplant. Mitte Dezember 2015 soll die neue 8er-Gondelbahn den Betrieb aufnehmen. Ein Umsteigen auf Trübsee wird dann nicht mehr nötig sein, die Fahrzeit Engelberg–Stand wird um rund die Hälfte auf 16 Minuten reduziert.

Hinweis: Der Baufortschritt kann online verfolgt werden auf www.titlis.ch/neuebahn

René Meier

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