ENGELBERG: Die Rega evakuiert neun Variantenfahrer

Neun Variantenfahrer mussten am Montagabend unterhalb des Titlis von der Rega evakuiert werden. Sie waren stecken geblieben.

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Ein Rega-Helikopter im Einsatz (Symbolbild). (Bild: PD)

Ein Rega-Helikopter im Einsatz (Symbolbild). (Bild: PD)

Heikle Momente am Montagabend für neun Variantenskifahrer und -boarder am Galtiberg unterhalb des Titlis: Weil sie im unwegsamen Gelände stecken geblieben waren und eine eisig kalte Nacht im Gelände drohte, musste die Rega kurz vor 20 Uhr einen Einsatz fliegen. Die sich abseits der Pisten und jeglicher Infrastrukturen bewegenden Schweizer und Deutschen mussten mit der Seilwinde evakuiert und zum Talboden zurückgeflogen werden.

«Alle neun Personen sind wohlauf», so Ariane Güngerich, Mediensprecherin der Rega, «doch sie werden die Kosten dieser Aktion zu tragen haben.» Die Rega verrechnet für eine Flugminute 87 Franken.

Vier der Wagemutigen hatten bereits um 16 Uhr die Rega angefordert, waren dann aber auf fünf weitere Variantenfahrer gestossen und sistierten den Alarm. Doch auch gemeinsam gelang der Weg ins Tal nicht. Kurz darauf erfolgte der ultimative Notruf per Handy.

Roli Bucher/Neue OZ