ENGELBERG: Ein Kunstrasen soll das Ackerfeld ersetzen

Die Sportanlage Wyden in Engelberg ist in einem desolaten Zustand. Bald können die Stimmbürger an der Urne über eine Sanierung befinden.

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Oliver, Stefan und Dominik Moos aus Zug spielen auf dem Fussballplatz Wyden in Engelberg. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Oliver, Stefan und Dominik Moos aus Zug spielen auf dem Fussballplatz Wyden in Engelberg. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Sprichwörtlich viel Wasser ist die Engelbergeraa hinabgeflossen, seit der Einwohnergemeinderat bereits einmal eine erneuerte Sportanlage Wyden verwirklichen wollte. «Vor dem Hochwasser 2005 lag ein fertiges Projekt in der Pipeline», sagt Statthalter Martin Odermatt. Dann kam eben das grosse Wasser und als Folge davon das Hochwasserschutzprojekt Engelberg.

Sonderbewilligung für Fussball
Jetzt liegt ein neues Projekt für die Sportanlage Wyden vor. Für 3,1 Millionen Franken sollen die Vereine, Schule und Freizeitsportler bald zeitgemässe Sportanlagen vorfinden. «Sie sind in einem desolaten Zustand», macht Martin Odermatt klar, dass eine Sanierung dringend nötig ist. Die Mehrzweckfelder sind Asphaltplätze mit Rissen. Die Laufbahn weist zwischen den Bahnen Rillen auf, welche ein Verletzungsrisiko darstellen.

Dass die Sportanlage Wyden den heutigen Normen nicht mehr entspricht, bekommt der Sportclub Engelberg am deutlichsten zu spüren. Zehn Mannschaften mit total 200 Fussballern gehören dem Verein an. Engelberg verfügt unter anderem über zwei 5.-Liga-Mannschaften und ein Damenteam der 3. Liga.

Weil die Sickerleitungen nicht mehr funktionieren, ist das Fussballfeld wiederholt nicht bespielbar. «Von 100 Spielen pro Saison müssen wir 30 bis 40 Spiele verschieben», sagt SC-Präsident Heinz Imboden. Das sei nicht nur für sie selber ermüdend, sondern auch für die Gastclubs. Im Gästebuch wird der Fussballrasen schnell mal als Acker bezeichnet. «Die schlimmsten Einträge haben wir bereits gelöscht.»

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.