ENGELBERG: Ein Wanderweg scheidet die Geister

Ein Wanderweg sorgt seit über zehn Jahren für Knatsch. Zwei Fronten mit verschiedenen Bedürfnissen prallen aufeinander.

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Der «Wanderweg» zwischen der Wasserfallstrasse und der Ober­berg­strasse. (Bild Corinne Glanzmann/ Neue OZ)

Der «Wanderweg» zwischen der Wasserfallstrasse und der Ober­berg­strasse. (Bild Corinne Glanzmann/ Neue OZ)

In Engelberg gibt es Streit um einen Wanderweg. Und das schon seit mehr als zehn Jahren.

Inzwischen beschäftigt sich die vierte Generation von Gemeinderäten mit dem Zwist. Auf der einen Seite sind die drei Landeigentümer. Sie haben erst die Wanderer geduldet. Doch dann wurde es ihnen zu bunt: Hunde hätten trotz Leinenzwang Kot auf ihren Wiesen hinterlassen und seien unbestraft geblieben.

«Erledigen nur unsere Aufgabe»
Auf der anderen Seite ist die Gemeinde. Sie beruft sich auf einen Richtplan, welcher den Wanderweg vorsieht. Und sie sieht touristische Interessen gefährdet. Sie verweist auch darauf, dass sie die Bevölkerung bereits zu mehr Nachsicht aufgerufen habe. Die Landbesitzer denken nicht daran, den Weg wieder zu öffnen. Die Gemeinde sagt: «Wir erledigen nur unsere Aufgabe.»

Andrea Hurschler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung.