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ENGELBERG: Eindrücke für Olympia in Korea

Eine Delegation aus Südkorea liess sich auf der Titlis-Schanze herumführen. Die sechs Leute sind an der Organisation der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang beteiligt
Martin Uebelhart
Die südkoreanische Delegation besichtigt den Sprungrichterturm. (Bilder: André A. Niederberger (Engelberg, 16. Dezember 2017))

Die südkoreanische Delegation besichtigt den Sprungrichterturm. (Bilder: André A. Niederberger (Engelberg, 16. Dezember 2017))

Martin Uebelhart

martin.uebelhart@obwaldnerzeitung.ch

Die Tour für die sechsköpfige Delegation aus Südkorea beginnt am Mittag auf der Höhe des Schanzentisches. Walter Hofer, Renndirektor Skisprung beim Internationalen Ski-Verband FIS, und der Engelberger Wettkampfleiter Hubert Mathis erläutern, wie die Anlaufspur funktioniert und wie sie mit Bläsern vor jedem Springer wieder von allfällig gefallenem Schnee befreit wird. An dem Samstagnachmittag mit teils dichtem Schneefall war das durchaus ein Thema.

Nach einem Abstieg über die steile Treppe neben der Schanze ist der Sprungrichterturm die nächste Station für das Grüppchen. Hubert Mathis erklärt den Koreanern die technischen Einrichtungen. Mathis ist zusammen mit seinem Team verantwortlich für die ganzen sportlichen Belange beim Engelberger Springen. Vor Jahren war er selbst aktiver Springer. «Es ist natürlich ein Vorteil, wenn man sich aus eigener Erfahrung vorstellen kann, welchen Einfluss die Witterungsbedingungen auf die Sprünge der Athleten haben können», sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung.

Der Weg führt die Delegation weiter hinunter entlang der Schanze. Im Auslaufbereich wird am frühen Nachmittag fleissig gearbeitet, um die Anlage für das spätere Springen herzurichten.

«Engelberg hat olympische Dimensionen»

In der koreanischen Delegation seien Schlüsselpersonen der Wettbewerbe der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang, sagt FIS-Renndirektor Hofer über die Besucher. «Es hat keinen Wert, dass wir ihnen die Vierschanzentournee zeigen», so Hofer. Die Weltcup-Veranstaltung in Engelberg sei mit dem olympischen Wettbewerb vergleichbar. Das dortige Konzept sehe 6000 bis 8000 Zuschauer vor. «Engelberg hat olympische Dimensionen», hält Hofer fest. Sehr zur Freude von Martha Bächler, Co-Präsidentin des Organisationskomitees. Sie hofft, dass Engelberg mit seiner Grossschanze bei einer allfälligen künftigen Olympiakandidatur eine Rolle spielen könnte.

Und die Südkoreaner? Sie loben die Schweiz samt ihrer Gastfreundschaft in den höchsten Tönen und nehmen viele Eindrücke mit zurück.

Hinweis

Bilder und mehr zum Skispringen in Engelberg unter obwaldnerzeitung.ch/dossier

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