ENGELBERG: Engelberger Schule plant eine neue Lernkultur

Ab nächstem Schuljahr werden in Engelberg integrierte Mehrjahrgangs­klassen eingeführt. Die Lehrer werden gezielt darauf vorbereitet.

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(Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

(Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Integrativ soll die Schule sein. So steht es in den Richtlinien für integrative Schulungs­formen des Kantons Obwalden – auch im Leitbild der Schule Engelberg. Auf das Schuljahr 2010/2011 führt die Schulleitung integrierte Mehrjahr­gangsklassen an der Primarschule ein. Dann wird es altersge­mischte Klassen geben, die aus drei Kindergartenklassen sowie den 1. und 2. Klassen gebildet werden.

Integrierte Mehrjahr­gangsklassen bedeuten für Lehrer, dass ihr Unterricht anders aussieht als bisher. «Der Lehrer wird zum Lernbegleiter», sagt Schulleiter Joe Kretz. Es gebe Phasen, in denen die Kinder selber Wissen vermitteln oder selbstständig arbeiten müssten. Die Lehrer würden gut auf die Änderung vorbereitet, sagt Lehrerin Monika Odermatt. So hätten sie einen Einblick in den Schulbetrieb in Mehrjahrgangsklassen gewinnen können. «Und wir werden im Frühling für Vorbereitungstage freigestellt.»

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.