ENGELBERG: Es droht eine Einsprachenflut

Nach wie vor dicke Luft herrscht bei den Zweitwohnungsbesitzern. Das neue Tourismusreglement ist noch nicht verdaut.

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Vor voll besetztem Saal übergibt Rolf Walther (links) das Präsidium an Andreas Bucher. (Bild Geri Wyss)

Vor voll besetztem Saal übergibt Rolf Walther (links) das Präsidium an Andreas Bucher. (Bild Geri Wyss)

Die Zweitwohnungsbesitzer in Engelberg sind verärgert über das neue Tourismusreglement, das am 24. November vom Stimmvolk gutgeheissen worden ist. An der jüngsten Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft Engelberg, in welcher die Zweitwohnungsbesitzer zusammengeschlossen sind, füllten rund 350 Personen den Kursaal.

Präsident Rolf Walther sagte, man gehe nach dem Versand der Rechnungen von einer Flut von Einsprachen aus. Gerade jene, die nicht IG-Mitglied seien, könnten dann richtig überrascht sein. Die Versammlung ermächtigte den Vorstand einerseits, rechtliche Schritte zu prüfen. Andererseits soll der Vorstand die volle Transparenz fordern, wofür die zusätzlichen Gelder verwendet werden. «Der Einsatz nur zu Marketingzwecken reicht uns nicht», macht Walther klar.