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ENGELBERG: «Es ist ein Wunder, wie im Traum»

Wie siedelt man Industrien an, betreibt ökologische Landwirtschaft? Die chinesische Delegation zeigte sich vom «Vorbild» Obwalden tief beeindruckt.
Matthias Piazza
Josef Hess (Mitte) stellt auf dem Ristis der chinesischen Delegation Engelberg vor. (Bild Corinne Glanzmann)

Josef Hess (Mitte) stellt auf dem Ristis der chinesischen Delegation Engelberg vor. (Bild Corinne Glanzmann)

Jun Li, der Vize-Generalsekretär der chinesischen Provinz Guyzhou, kommt über seine bisherigen Eindrücke von Engelberg ins Schwärmen. «Es ist ein Wunder, wie im Traum, traumhaft ist dies alles.» Besonders beeindruckt habe ihn etwa der Besuch auf einem Bauernhof in Engelberg. «Die Menschen leben hier im Einklang mit der Natur, sie lieben ihr Leben und ihre Arbeit. Auch die Produktionsform ist sehr modern. Das beeindruckte uns sehr», erzählt er begeistert. Das Gelernte wolle man auch Guyzhou umsetzen. «Insbesondere wollen wir auch versuchen, mehr biologisch zu produzieren und weniger Chemie einzusetzen.»

Am Montag stellt Landammann Paul Federer (FDP) der vierzehnköpfigen chinesischen Delegation aus Politik und Wirtschaft «seinen» Kanton vor, erzählt über Wald, Raumplanung, Naturgefahren. Danach steht der Besuch der Firma Leister auf dem Programm. «Bei dieser Gelegenheit stellen wir unseren Besuchern auch das Schweizer Lehrlingswesen vor. Das interessiert sie besonders», erklärt Josef Hess, Vizedirektor des Bundesamtes für Umwelt, der die Delegation betreut.

Der chinesische Traum

Guyzhou ist eine für Provinz im Süden Chinas mit rund 40 Millionen Einwohnern. «Die gebirgige, voralpine Landschaft ist mit derjenigen Obwaldens vergleichbar, nur Schnee gibt es dort kaum. Die Landwirtschaft ist ein wichtiger Wirtschaftszweig. Es ist eine vergleichsweise wirtschaftlich schlecht entwickelte Region in China», erklärt der gebürtige Engelberger Josef Hess. «Sie wollen nun von der Schweiz lernen, wie man es zu einer florierenden Wirtschaft bringt. Für sie ist die Schweiz das Paradies auf Erden.»

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