ENGELBERG: FIS Continentalcup endet mit Österreich-Sieg

Der Österreicher Michael Hayböck siegte zum Abschluss der Engelberger Skisprungwoche im Rahmen des FIS Continentalcups. Als bester Schweizer klassierte sich Marco Grigoli aus St. Moritz.

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Das Siegertrio am zweiten Wettkampftag in Engelberg (von links): Antonin Hajek, Sieger Michael Hayböck und Markus Eggenhofer. (Bild Beat Christen/pd)

Das Siegertrio am zweiten Wettkampftag in Engelberg (von links): Antonin Hajek, Sieger Michael Hayböck und Markus Eggenhofer. (Bild Beat Christen/pd)

74 Skispringer nahmen den zweiten Wettkampf im Rahmen des FIS Continentalcups auf der Titlis-Schanze in Engelberg in Angriff. Bei «idealen Bedingungen» sorgten die Nachwuchsathleten wie schon am Vortag für einen «spannenden» Skisprung-Wettkampf, wie es in einer Medienmitteilung heisst. «Endlich konnte ich zwei gute Sprünge auf der Schanze geben. Das Timing stimmte und somit auch die Weiten», wird Sieger Michael Hayböck aus Österreich zitiert. Er siegte mit Weiten von 133 und 129,5 Metern.

Von Sprung zu Sprung besser wird gemäss eigenen Aussagen Antonin Hajek, der mit Weiten von 130 und 131,5 Metern Zweiter wurde. «Auf diesen Resultaten lässt es sich aufbauen», so der Tscheche, der sich nach einer Verletzungspause im letzten Winter wieder an die Spitze herankämpft.

Mann der zweiten Sprünge
«Nach dem zweiten Platz vom Vortag wollte ich zu viel. Ich hatte im ersten Sprung meinen Schwerpunkt zu weit hinten und vorbei war ein guter Flug», gab sich Markus Eggenhofer nach seinem Sprung auf 125 Meter selbstkritisch. Dies reichte lediglich für Rang 17. Doch beim zweiten Durchgang habe es der Österreicher wie schon am Sonntag so richtig krachen lassen und sei bei 135 Meter gelandet, wie es weiter heisst. Dies reichte für den dritten Rang.

Im Gegensatz zum ersten Continentalcup-Springen vom Sonntag mit zwei Vertretern schaffte es am zweiten Wettkampftag mit Marco Grigoli lediglich ein Schweizer in den Finaldurchgang. Der St. Moritzer belegte mit Sprüngen auf 121,5 und 120,5 Metern Platz 28.

scd