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ENGELBERG: Gemeinde fühlt Puls zum Sporting Park

Das Projekt des Sport- und Freizeitzentrums wird neu aufgegleist. Die geplante Turnhalle soll einen anderen Standort erhalten. Jetzt ist die Meinung der Bevölkerung und der Partner der Gemeinde gefragt.
Der Sporting Park Engelberg soll durch ein Schwimmbad ergänzt werden. (Bild: PD)

Der Sporting Park Engelberg soll durch ein Schwimmbad ergänzt werden. (Bild: PD)

Amanda Amstad

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

Das Projekt Sporting Park geht in eine neue Runde. Um zu prüfen, ob die Stossrichtung der Ein­wohnergemeinde bei der Bevölkerung ankommt, schickt der Gemeinderat das Projekt bis Mitte September in die Vernehmlassung.

Laut einer Medienmitteilung der Einwohnergemeinde Engelberg sollen die Bevölkerung und die Partner der Einwohnergemeinde angehört werden, damit anschliessend das weitere Vor­gehen bestimmt werden kann. Auch Bendicht Oggier, Geschäftsführer der Gemeinde, bestätigt die Wichtigkeit dieses Vorgehens und erwähnt, was die Gemeinde aus der Kritik am alten Projekt gelernt hat: «Es ist wichtig zu schauen, ob die Richtung des Gemeinderats mehrheitsfähig ist und von der Bevölkerung und den Parteien unterstützt wird.»

Aktiengesellschaft für den Sporting Park

Das neue Projekt beinhaltet einige Ergänzungen. So soll laut Mitteilung der Sporting Park zukünftig in eine Aktiengesellschaft ausgelagert und der Neubau einer Turnhalle an einem anderen Ort weiterverfolgt werden. Ursprünglich sollte eine Dreifachturnhalle beim Sportcenter gebaut werden. Aus betrieblichen Gründen sei dies laut der Gemeinde jedoch nicht sinnvoll. Die Halle bräuchte nicht nur sehr viel Platz, es werde für den Sporting Park auch schwierig, diese entsprechend auszulasten.

Ein weiterer Aspekt sei, dass sich das Angebot des Sporting Park stark an Einheimische und Touristen richte. Eine Turnhalle gehöre eher zum Grundangebot der Gemeinde für ihre Bewohner. «Für die Turnhalle ist noch kein konkreter Standort festgelegt, da zuerst die Dimensionen bestimmt werden müssen. Eine mögliche Option wäre der Sportplatz Wyden, der für eine Dreifach- oder Zweifachturnhalle als Standort in Frage käme», so Oggier.

Schwimmbad mit Erlebnischarakter

Nach wie vor beim Sporting Park soll dagegen das Schwimmbad entstehen. «Bei einer Volksabstimmung im Jahr 2012 sprach sich die Bevölkerung sehr knapp für die Verlegung des Schwimmbads aus. Der Gemeinderat steht nach wie vor hinter diesem Entscheid. Auch die Grundlagen, die zu diesem Entscheid führten, gelten noch heute», sagt Bendicht Oggier.

Daher will der Gemeinderat das Schwimmbad vom Sonnenberg zum Sporting Park verlegen. Grund dafür sind unter anderem die schlechte Erschliessung des Schwimmbades sowie die feh­lende Sichtbarkeit und die engen Platzverhältnisse. Wichtig erscheint dem Einwohnergemeinderat zudem, dass das künftige Schwimmbad über einen Erlebnischarakter verfügt und ein touristisch attraktives Angebot entsteht.

«Wenn die Vernehmlassung zeigt, dass die Mehrheit hinter diesem Vorgehen steht, dann kann man die Aktiengesellschaft gründen, die den Bau umsetzen wird», sagt der Geschäftsführer. «Im Jahr 2018 ist dann ein Projektwettbewerb geplant.» Und weiter fügt er an: «Es braucht dann eine Volksabstimmung für den Kredit der Gemeinde von 12 Millionen Franken.» Ob diese Abstimmung an der Urne oder an einer Talgemeinde stattfinden wird, sei noch nicht definiert.

Hinweis

Weitere Informationen zur Vernehmlassung und zum Projekt unter www.gde-engelberg.ch

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