ENGELBERG: Geschiebesammler besteht Wassertaufe

Ein Geschiebesammler soll Engelberg vor Hochwasserschäden schützen. Kürzlich schauten sich Vertreter von Gemeinde und Kanton das Modell an der ETH an.

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Vertreter von Gemeinde und Kanton lassen sich den neuen Geschiebesammler vorgeführen. (Bild Geri Wyss/Neue OZ)

Vertreter von Gemeinde und Kanton lassen sich den neuen Geschiebesammler vorgeführen. (Bild Geri Wyss/Neue OZ)

Der Geschiebesammler Bannwald ist zentrales Element des Hochwasserschutzprojektes in Engelberg. Er soll dafür sorgen, dass bei einem Hochwasser Schutt und Schwemmholz das Dorf nicht mehr erreichen und so zu schlimmen Schäden wie im August 2005 führen kann. An der Versuchsanstalt für Wasserbau (VAW) der ETH in Zürich laufen seit bald einem Jahr Modellversuche zum Geschiebesammler Bannwald. Das Bauwerk wird rund 300 Meter lang und misst an der breitesten Stelle 145 Meter.

Am Mittwoch stattete eine Delegation aus Engelberg und dem Kanton Obwalden der VAW einen Besuch ab. Der Sammler im Modell an der VAW in Zürich ist inklusive Zufluss und Unterlauf sowie Ufer etwa 20 Meter lang und 6 Meter breit. Eine Wanne aus Beton bildet das Fundament, die jetzt mit Sand, kleinen Steinen und Hölzern gefüllt ist. Ein Rechen beim Auslauf bildet die Barriere für das Schwemmholz. In Originalgrösse wird er 30 Meter breit sein. Wie ein Teppich schwimmt das Holz im Modell auf dem Wasser.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.