ENGELBERG: Gewinn für Brunni-Bahnen in Engelberg im verlängerten Geschäftsjahr

Trotz zweier schneearmer Winter hat der Ski-, Sessel- und Gondelbahnbetreiber Brunni-Bahnen Engelberg OW das verlängerte Geschäftsjahr 2016/2017 mit einem kleinen Gewinn abgeschlossen. Unter dem Strich blieben dem Unternehmen 15'741 Franken.

Drucken
Teilen
Die Gondel der Brunnibahn aufs Ristis vor dem Hahnen in Engelberg. (Bild: Markus von Rotz (7.5.2015))

Die Gondel der Brunnibahn aufs Ristis vor dem Hahnen in Engelberg. (Bild: Markus von Rotz (7.5.2015))

Weil das Abschlussdatum des Geschäftsjahres nach einer Statutenänderung verschoben wurde, umfasst der Zeitraum insgesamt zehn Winter- und sechs Sommermonate. In dieser Periode besuchten 273'521 Gäste das Brunni und die Klostermatte, wie die Brunni-Bahnen am Donnerstag mitteilten.

In den 16 Monaten erwirtschafteten die Bahnen einen Umsatz von 8,25 Mio. Franken und ein EBITDA von 1,36 Mio. Franken. Zudem tätigten sie Abschreibungen im Gesamtbetrag von 1,26 Mio. Franken und investierten über 1,3 Mio. Franken am Berg.

Dank der Lage auf der Sonnenseite habe man flexibel auf die Schneesituation reagieren und Sommerangebote auch in den schneearmen Wintermonaten nutzen können, heisst es in der Mitteilung. Die Klostermatte eröffnete dank künstlicher Beschneiung und dem Kaltluftsee in Engelberg zudem als erstes Kinderland der Zentralschweiz die Saison und verzeichnete einen neuen Rekordumsatz.

Der Verwaltungsrat beantragt an der Generalversammlung die Rückzahlung einer Kapitaleinlagenreserve in bar in Höhe von 10 Prozent des Nominalwertes der Aktie. Die Generalversammlung findet am 31. Oktober in Engelberg statt.


sda