Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ENGELBERG / GRAFENORT: Verengtes Wasserrohr ist Ursache für Stellwerkstörung

Grund für das Wasser im Tunnel Engelberg und die dadurch ausgelöste Stellwerkstörung vom Freitag ist ein verengtes Rohr. Die Strecke der Zentralbahn ist deswegen seit Freitagnachmittag zwischen Grafenort und Engelberg unterbrochen. Es verkehren ab Dallenwil Ersatzbusse.
Die Zentralbahn fährt auf dem Bild nach Sarnen. Die Strecke nach Engelberg bleibt aber für die Bahn vorläufig geschlossen. (Bild: Archiv Neue NZ)

Die Zentralbahn fährt auf dem Bild nach Sarnen. Die Strecke nach Engelberg bleibt aber für die Bahn vorläufig geschlossen. (Bild: Archiv Neue NZ)

Untersuchungen von Tunnelexperten hätten ergeben, dass die Stellwerkstörung von Freitagnachmittag durch eine grössere Wassermenge ausgelöst worden sei. Das Wasser sei in den Schacht der Kabelkanäle und Weichenmotoren engedrungen, informiert die Zentralbahn am Samstagnachmittag. Das Wasser stammt aus einem Rohr der Bergwasserableitung. Das Rohr war verengt, weshalb sich das Wasser staute und in den Tunnelbereich überfloss.

Reparatur ist in Gange

Das Wasser wird nun mittels einem zweiten Rohr umgeleitet, um den Wasserüberlauf zu stoppen. Danach werde der gesamte Tunnel auf Schäden untersucht. Erst danach werde die Strecke wieder frei gegeben, so die Zentralbahn. Im Verlaufe der Nacht von Samstag auf Sonntag wird entschieden, ob der Tunnel bereits für Sonntag wieder für den Bahnverkehr frei gegeben wird.

Während des Streckenunterbruchs verkehren zwischen Dallenwil und Engelberg Bahnersatzbusse. Reisende nach Grafenort oder Engelberg steigen auf diese Busse um. Reisende nach Wolfenschiessen hingegen bleiben in den Zügen, da die S-Bahn und der Luzern-Engelberg Express noch bis nach Wolfenschiessen fährt.

Ursache für Verengung noch unklar

Weshalb es zur Verengung kam, wird derzeit noch untersucht. Gemäss den im Einsatz stehenden Experten könne eine geologische Veränderung mit grösster Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, meldet die Zentralbahn. Auch sei keine ausserordentlich grosse Menge Wasser festzustellen.

pd/spe


Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.