ENGELBERG: Handwerker müssen sich mit Seil sichern

Seit zwei Wochen wird am Kleinwasser­kraftwerk der ARA Engelberg gebaut. Die Arbeit ist nicht ganz ungefährlich.

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Die Arbeit am steilen Hang in Engelberg. (Bild pd)

Die Arbeit am steilen Hang in Engelberg. (Bild pd)

Damit ab November für rund 50 Haushalte Strom produziert werden kann, wird am Kleinwasserkraftwerk der ARA Engelberg seit zwei Wochen kräftig Hand angelegt. Laut Mitteilung der Gemeinde Engelberg wurden bereits die ersten Teile der Zugangstreppe zum Turbinenhaus oberhalb der Engelbergeraa montiert. Dabei mussten die Arbeiter ganz bestimmte Sicherheits­vorschriften einhalten. So mussten sie sich zum Beispiel mit Seilen sichern.

Sicherheit ist wichtig
Es sei der Gemeinde ein grosses Anliegen, dass die Sicherheitsbe­stimmungen sowie die SUVA-Vorschriften «restriktiv gehandhabt werden, damit das ökologisch sinnvolle Bauvorhaben in diesem steilen Gelände ohne Zwischenfall abgeschlossen werden kann», wie es in der Mitteilung der Engelberger Gemeinde weiter heisst.

Nach Montage der Zugangstreppe starten Mitte August die Arbeiten bei der Wasserfassung. Die ersten Arbeiten haben bereits im Juni begonnen. Forstarbeiter haben die Bäume entlang der Ablaufrinne zur Engelbergeraa gefällt und mit der Transportseilbahn abtransportiert. Bereits bei diesen Arbeiten mussten sich die Leute teilweise am Seil sichern, da das Gelände beim Ablauf zur Engelbergeraa sehr steil ist.

sab