ENGELBERG: Im Kursaal ist die Belle Époque zurück

Nach rund einjähriger Bauzeit weht im Kursaal Engelberg wieder der Wind der Belle Époque. Das bringt die Besucher ins Schwärmen.

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Blick in den restaurierten Kursaal in Engelberg. (Bild Roger Zbinden/Neue OZ)

Blick in den restaurierten Kursaal in Engelberg. (Bild Roger Zbinden/Neue OZ)

Im frisch restaurierten Engelberger Kursaal fühlt man sich in der Zeit um die Jahrhundertwende zurückversetzt, in die Zeit der Belle Époque. Der 1902 erbaute Kursaal erstahlt in seinem ursprünglichen Zustand mit wunderschönen Stuckaturen und prächtigen Kristallleuchtern. In den vergangenen Monaten wurden in aufwändiger Kleinarbeit Stuckaturen hergestellt und eingebaut. Der untere Teil des Saals mit der verspiegelten Holzverkleidung musste vollständig rekonstruiert werden.

Nebst der Auseinandersetzung mit der ursprünglichen Substanz musste der Saal in Bezug auf Bühnentechnik, Lüftung, Elektro- und Akustikanlage auf eine den heutigen Anforderungen entsprechende multifunktionale Verwendung ausgerüstet werden.

Mit der Wiedereröffnung am Freitag endet ein über 20-jähriges Kapitel über die Sanierung des baufälligen Kursaals. Nach letzten Schätzungen betragen die Kosten etwa 6 Millionen Franken.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zweitung.

Impressionen von der Eröffnung (Beitrag Martin Erdmann):