ENGELBERG: Im Titlisgebiet ist Megalawine niedergegangen

Am Donnerstagabend ist aus dem Gebiet Geissberg im Titlisgebiet ein Lawinenabgang gemeldet worden. Die Schneemassen der Lawine bedecken eine Fläche von rund 20 Fussballfeldern.

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Riesige Schneemassen: Die heruntergegangene Lawine. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Riesige Schneemassen: Die heruntergegangene Lawine. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Am Donnerstagabend, 12. März, wurde aus dem Gebiet Geissberg ein Lawinenabgang gemeldet. Wie es in einer Mitteilung der Gemeinde Engelberg heisst, ist dabei niemand zu Schaden gekommen.

Die Lawine überdeckt laut Mitteilung einen grossen Teil der Liegenschaft Hintere Eien. Nach ersten Schätzungen sind rund 4 Hektaren Weidland betroffen – eine Fläche von rund 20 Fussballfeldern. Die Schneemassen türmen sich teilweise mehr als 8 Meter hoch, heisst es weiter.  Menschenleben seien zu keiner Zeit in Gefahr gewesen.

Wanderwege und Teile der Langlaufloipe gesperrt
Bereits im Vorfeld habe man in Engelberg gewusst, dass bei den bekannten Lawinenzügen mit Abgängen zu rechnen sei, teilt die Gemeinde Engelberg weiter mit. Da diese das Siedlungsgebiet und die Wintersporteinrichtungen nicht akut gefährden, wurde aber auf Sofortmassnahmen verzichtet.

Für das Wochenende wird ein weiterer Temperaturanstieg erwartet, heisst es in der Mitteilung weiter. Aufgrund des spontanen Abgangs der sogenannten Geissberglawine sowie der Wettervorhersagen haben der Gemeindeführungsstab Engelberg und die Naturgefahrenkommission Winter beschlossen, Teile der Langlaufloipe sowie Winterwanderwege im Gebiet Hintere Eien-Wasserfall zu sperren. Das Siedlungsgebiet und die Skipisten sind von diesen Massnahmen nicht betroffen.

ana