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ENGELBERG: Indoor-Anlage verzögert sich weiter

Die Aktionäre der Brunni-Bahnen konnten trotz schwierigen Schneebedingungen von ansprechenden Zahlen Kenntnis nehmen. Für die Umnutzung der alten Bergstation bestehen raumplanerische Hürden.
Martin Uebelhart
Generalversammlung 2017 der Brunni-Bahnen Engelberg AG. Von links: Daniel Amstutz (neuer Verwaltungsrat), Ernst von Holzen (abtretender Verwaltungsrat), Erich Ettlin (neuer Verwaltungsrat) und Verwaltungsratspräsident Albert Infanger. (Bild: Martin Uebelhart (OZ) (Obwaldner Zeitung))

Generalversammlung 2017 der Brunni-Bahnen Engelberg AG. Von links: Daniel Amstutz (neuer Verwaltungsrat), Ernst von Holzen (abtretender Verwaltungsrat), Erich Ettlin (neuer Verwaltungsrat) und Verwaltungsratspräsident Albert Infanger. (Bild: Martin Uebelhart (OZ) (Obwaldner Zeitung))

Martin Uebelhart

martin.uebelhart@obwaldnerzeitung.ch

Die Brunni-Bahnen Engelberg AG konnte an der Generalversammlung aufgrund der Verschiebung des Abschlusspunkts auf Ende April über ein verlängertes Geschäftsjahr 2016/2017 von 16 Monaten Bilanz ziehen. «Wir können über prächtiges Sommer- und Herbstwetter berichten», sagte Verwaltungsratspräsident Albert Infanger am Dienstagnachmittag in der Aula des Schulhauses in Engelberg. «In unseren Zahlen haben sich aber auch zwei schlechte Winter und ein ganz schlechter Frühling niedergeschlagen.»

Dass man mit der Ausrichtung der Angebote auf der Sonnenseite Engelbergs auf dem richtigen Weg sei, zeigten die finanziellen Ergebnisse. «Wir sind mit dem Resultat zufrieden», so Infanger. Für die Aktionäre gibt es dank der Rückzahlung der Kapitaleinlagereserve eine Bardividende von 25 Franken pro Aktie.

Umsatzplus im Sommer 2017

Geschäftsführer Thomas Küng gab einen Einblick in das Ergebnis, das wegen der längeren Dauer des Geschäftsjahres nicht mit den Vorjahren verglichen werden könne. In den 16 Monaten wurde ein Umsatz von 8,3 Millionen Franken erwirtschaftet. Nach Abschreibungen von 1,3 Millionen Franken resultierte ein kleiner Gewinn von 15714 Franken. Das schöne Wetter, nicht zuletzt auch um die Weihnachtszeit, habe mitgeholfen, den fehlenden Schnee etwas auszugleichen, hielt Küng weiter fest. Ganz aktuell konnte Küng von einem Umsatzplus von 9 Prozent in der am Dienstag zu Ende gegangenen Sommersaison berichten.

Nach wie vor bremsen raumplanerische Hürden zur Umnutzung der alten Bergstation auf dem Ristis die Umsetzung der geplanten Indoor Spiel- und Kletterwelt.«Aufgrund der Signale vom Kanton und der Gemeinde sind wir zuversichtlich, dass wir einen gangbaren Weg für das Projekt finden», sagte Küng. Dieses sei wichtig für das Schlechtwetterangebot auf dem Brunni und für ganz Engelberg.

Vorgezogen wird nun der Umbau des Restaurants. Die Pläne seien reif für die Baueingabe, sagte der Geschäftsführer. Durch die Verbindung von zwei Räumen soll es künftig möglich sein, Veranstaltungen für bis zu 150 Personen neben dem täglichen Betrieb durchzuführen. Weiter wird die Küche saniert, und es entsteht ein Bereich für Familien. Im Geschäftsjahr 2017/2018 wollen die Brunni-Bahnen zudem in die Optimierung der Beschneiungsanlage investieren.

Zwei neue Verwaltungsräte gewählt

Die Generalversammlung wählte am Dienstag Daniel Amstutz, Geschäftsführer des Klosters Engelberg, und den Obwaldner Ständerat Erich Ettlin neu in den Verwaltungsrat. Sie folgen auf Ernst von Holzen, der nach 28 Jahren aus dem Gremium zurücktritt, und Josef Hess, der sein Mandat bereits mit seinem Amtsantritt als Regierungsrat Mitte Jahr nach sieben Jahren niedergelegt hatte.

Neben einer guten Altersdurchmischung sei es auch Ziel des Verwaltungsrates, ein breites Spektrum an Kompetenzen abdecken zu können, sagte Präsident Albert Infanger. Mit Daniel Amstutz, der Jahrgang 1980 hat, nehme ein Engelberger der jüngeren Generation Einsitz. Und mit Blick auf Erich Ettlin hielt Infanger fest, es sei für die Brunni-Bahnen als kleiner Player im Markt wichtig, gut vernetzt zu sein.

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