ENGELBERG: Kampfwahl beschäftigt die Aktionäre

Die Aktionäre der Titlis-Bahnen wählen einen neuen Verwaltungsrat. Für sie soll zudem neu eine Amtszeitbeschränkung gelten.

Geri Wyss
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Nach dem Rücktritt von Maria Amstutz wird an der GV der Titlis-Bahnen ein neues Mitglied des Verwaltungsrates gewählt. (Bild: Boris Bürgisser / neue LZ)

Nach dem Rücktritt von Maria Amstutz wird an der GV der Titlis-Bahnen ein neues Mitglied des Verwaltungsrates gewählt. (Bild: Boris Bürgisser / neue LZ)

Mit dem Rücktritt von Mario Amstutz wird im Verwaltungsrat der Titlis-Bahnen ein Sitz frei. An der Generalversammlung im Kursaal kommt es am Freitag zu einer Kampfwahl zwischen dem Nidwaldner Baudirektor Hans Wicki und dem Engelberger Walter Häcki, Produktbereichsleiter beim Bosch-Konzern. Als Folge der Abzockerinitiative von Thomas Minder müssen sich die Verwaltungsräte der Titlis-Bahnen jährlich einzeln der Wiederwahl stellen.

Umbruch im Verwaltungsrat

Nach dem Rücktritt von Mario Amstutz wird 2015 voraussichtlich auch Geny Hess sein Amt abgeben, ein Jahr später dann Verwaltungsratspräsident Hans Hess. An der Generalversammlung vom vergangenen Jahr hatte Aktionär Eugenio Rüegger beantragt, die Amtszeit der Verwaltungsräte auf 16 Jahre zu beschränken. Die Mehrheit der Aktionärsstimmen hatte sich jedoch dagegen ausgesprochen. Nun erscheint genau diese Amtszeitbeschränkung in den neuen Statuten. «Wir sind diesem Wunsch entgegen gekommen», sagt der Geschäftsführer der Titlis-Bahnen, Norbert Patt. Gleichzeitig gibt es eine Übergangsbestimmung, wonach Verwaltungsräte, die mehr als 10 Amtsjahre zurückgelegt haben, maximal bis 2020 im Amt bleiben können.