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ENGELBERG: Kunstschnee ermöglicht Skispringen

Rund 4000 Kubikmeter Schnee werden für die Weltcup-Springen am 16./17. Dezember benötigt. Ohne Kunstschnee wären Wettkämpfe auf der Titlis-Schanze allerdings unmöglich.
Toni und Paul Töngi inspizieren eine Schneelanze vor dem Einbau. (Archivbild: PD/Beat Christen)

Toni und Paul Töngi inspizieren eine Schneelanze vor dem Einbau. (Archivbild: PD/Beat Christen)

«Der natürlich vom Himmel fallende Schnee hat die Eigenschaft, dass er sehr schnell in sich zusammenfällt und das ursprüngliche Volumen rasch kleiner wird», sagt Bini Amstutz, Schanzenchef der grössten Skisprunganlage der Schweiz. Deshalb wird man in Engelberg auch in diesem Jahr mit maschinell erzeugtem Schnee, sprich Kunstschnee, nachhelfen. «Der Schnee aus der Düse hat die Eigenschaft, dass dieser gegenüber warmen Temperaturen oder auch Regen viel widerstandsfähiger ist und sich aufgrund seiner Zusammensetzung auch einfacher in die Schanzenanlage einbauen lässt als Naturschnee», erklärt Schanzenchef Amstutz.

Minus fünf Grad sind ideal

Für die Präparation der grössten Skisprunganlage der Schweiz benötigen die Engelberger Weltcup-Organisatoren rund 4000 Kubikmeter Schnee. Seit nunmehr 20 Jahren sind Paul und Toni Töngi für die Schneeproduktion verantwortlich. In dieser Zeit haben sich die Brüder ein unglaubliches Wissen über die «Beschneierei» angeeignet. Denn Schnee ist nicht gleich Schnee. Ab minus fünf Grad erachten die beiden Schneemacher den Zeitpunkt als ideal, die Engelberger Beschneiungsanlage in Betrieb zu setzen. Umso tiefer die Temperaturen, desto besseren Schnee können sie produzieren. Nachtschichten gehören zur Tagesordnung. Zeigt das Thermometer die gewünschten Minusgrade an, sind Paul und Toni Töngi in ihrem Element. Immer wieder stehen sie direkt unter die Lanze und lassen dabei den von ihnen maschinell erzeugten Schnee auf sich niederrieseln. Bleibt der Schnee an der Jacke kleben, «dann ist die Qualität eindeutig zu wenig gut und wir können die Maschinen stoppen und uns zur Ruhe legen», erzählen die beiden mit einem breiten Schmunzeln.

Von guter Qualität sprechen sie, wenn der aus einem Wasser- und Luftgemisch erzeugte Schnee von der Jacke perlt. Die Brüder hoffen, dass dies schon in den nächsten Tagen der Fall sein wird. Denn sie haben alle Vorkehrungen bereits getroffen, um den für die Präparation der Titlis-Schanze erforderlichen Schnee aus der Düse zu produzieren.

pd/jvf

Skispringen in Engelberg

Freitag, 15. Dezember:Training und Qualifikation.
Samstag, 16. Dezember: 1. Weltcup-Springen.
Sonntag, 17. Dezember: 2. Weltcup-Springen.
Mittwoch, 27. Dezember: 1. Continental-Cup-Springen.
Donnerstag, 28. Dezember: 2. Continental-Cup-Springen.

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