ENGELBERG: Kurpark: Neue Einsprache könnte Projekt bodigen

Kürzer, schmaler und ohne separaten Bau: Das Hotelprojekt Kurpark wurde angepasst. So soll eine neue Verzögerung wegen Einsprachen verhindert werden.

Red
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Das Baugespann für den Kurpark in Engelberg steht wieder. Noch läuft die Einsprachefrist. (Bild Corinne Glanzmann)

Das Baugespann für den Kurpark in Engelberg steht wieder. Noch läuft die Einsprachefrist. (Bild Corinne Glanzmann)

Nach der Einsprache wurde das Projekt für den Kurpark überarbeitet und angepasst. Der Bau wird kürzer und schmaler. Investor Yunfeng Gao könne mit der abgespeckten Version leben, meinte Toni Bucher, CEO der Eberli Generalunternehmung AG.

Auch wenn die Überarbeitung Zeit und vor allem Geld kosten: Diese Variante sei immer noch erträglicher, als wenn eine Einsprache durch alle Instanzen hindurch bis vor Bundesgericht gezogen würde. In diesem Falle ginge es mindestens drei Jahre, bis man Klarheit hätte, was nicht im Interesse des Investors sei. Jedoch: Sollte auch diesmal eine Einsprache eingehen, könnte er verstehen, wenn sich der Investor zurückziehe. Das Projekt liegt zurzeit auf. Auf über 100 Millionen Franken beziffert Toni Bucher das Investitionsvolumen sowohl für den Hotelneubau wie für die Sanierungen und Anpassungen im bestehenden Hotel Europäischer Hof, welches in den geplanten Hotelkomplex integriert würde.