ENGELBERG: Macht Engelberg doch keinen Alleingang?

Engelberg soll beim Entsorgungs­zweckverband Obwalden bleiben. Das Volk befindet an der Urne über eine entsprechende Initiative.

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Zwei Arbeiter leeren in Engelberg einen Container mit Kehricht. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Zwei Arbeiter leeren in Engelberg einen Container mit Kehricht. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Zum dritten Mal innert zwei Jahren stimmen die Engelberger am 29. November zu einer Frage um die Kehrichtentsorgung ab. Eine Einzelinitiative verlangt, dass die Gemeinde beim Entsorgungszweckverband (EZV) Obwalden bleibt. Mit diesem Konzept hat auch in Engelberg die verursachergerechte Kehrichtentsorgung Einzug gehalten.

Am 25. November 2007 hatte die Mehrheit einer Einzelinitiative zugestimmt und damit den Austritt beschlossen. Das bedeutete, dass die Gemeinde ihre Kehrichtentsorgung selber organisieren muss. Ein entsprechendes neues Reglement lehnten die Bürger allerdings am 17. Mai 2009 ab.

Ein Ja hiesse, dass das Volk seinen Entscheid vom November 2007 korrigiert und Engelberg beim EZV Obwalden bleibt. Ein Nein würde den Austritt bestätigen mit der Konsequenz, dass die Gemeinde nochmals ein Kehrichtentsorgungsreglement ausarbeiten muss.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.