ENGELBERG: Mit Holztreppen gegen das Hochwasser

Im Gebiet Mittelgrüss in Engelberg ist ein labiler Hang für 1,23 Millionen Franken gesichert worden. Die Arbeiten waren heikel.

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Die Bachverbauung; hier allerdings mit sehr wenig Wasser. (Bild Beat Christen/Neue OZ)

Die Bachverbauung; hier allerdings mit sehr wenig Wasser. (Bild Beat Christen/Neue OZ)

Das Gebiet Mittelgrüss liegt zwischen Flühmatt und Bord unterhalb des Ristis. Der bewaldete, steile und mit Bergbächen durchsetzte Hang ist zum Teil labil. Nach einer Gefahrenanalyse nach dem Hochwasser 2005 war klar: Hier brauchts dringend eine Hangsicherung.

Holztreppen bremsen Wasser
Diese Hangsicherung ist nun nach sechsmonatigen Arbeiten abgeschlossen worden. Sie kostete 1,23 Millionen Franken, wovon der Bund 70 Prozent getragen hat. Der Kanton Obwalden und die Gemeinde Engelberg steuerten je 15 Prozent (185'000 Franken) bei.

Die Hurschler Forst AG aus Grafenort erneuerte und ergänzte die mehr als 100-jährigen Verbauungen. 14 neue Sperren aus Holz bilden das Herzstück. Sie bestehen aus 8 bis 10 Meter langen Holzstämmen, die miteinander zu einer Art Kasten vernagelt wurden. Diese Kästen ragen teilweise in den Hang hinein und stabilisieren ihn dadurch. Und sie bilden etwa 2,5 Meter hohe Treppen, über die das Wasser fliessen muss. Dadurch wird seine Energie stark gedrosselt.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.