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ENGELBERG: Nach der Generalprobe: Winnetou soll noch besser werden

Auch wenn das Publikum begeistert war – nicht alles hat geklappt, wie es sich die Regie vorgestellt hat. Die Generalprobe für die Winnetou-Freilichtspiele gab die erhofften Hinweise, was noch verbessert werden kann.
Philipp Unterschütz
Dick Stone, Sam Hawkens und Old Shatterhand (von links) an der Generalprobe. (Bild: Corinne Glanzmann (Engelberg, 12. Juli 2017))

Dick Stone, Sam Hawkens und Old Shatterhand (von links) an der Generalprobe. (Bild: Corinne Glanzmann (Engelberg, 12. Juli 2017))

Philipp Unterschütz

<span class="mail_autor">philipp.unterschuetz@</span>obwaldnerzeitung.ch

Die imposante Freilichtbühne mit der Westernstadt St. Louis und dem Pueblo der Apachen macht schon allein die halbe Miete aus. Dazu die weltbekannte Original-Filmmusik aus den 1960er-Jahren. Sogar die Einheimischen, die das Gelände bestens kennen, kamen am Mittwochabend bei der Generalprobe zum Freilichtspiel Winnetou 1 ins Schwärmen. Zwar hat noch nicht alles geklappt, doch man ist bereit für die Premiere am Samstag. Und das Engelberger Publikum war sichtlich angetan von der Geschichte, die zur Blutsbrüderschaft zwischen dem Indianer Winnetou und Old Shatterhand führt. Das Stück hat alles, was Karl Mays Erzählungen auszeichnet: Spannung, Dramatik, Kampfszenen, aber auch Gefühle, Romantik, Humor, Trauer und Philosophisches – viele feine Einschübe sorgen für Lacher. Ein Seitenhieb auf die Emanzipation («Die Zeit wird kommen, wo auch ihr Frauen um Rat gefragt werdet») oder das Abwischen des Rückens nach einem Kampf wie bei den Schwingern sorgten für Heiterkeit.

Verletzter Indianerhäuptling ist wieder auf dem Damm

Regisseur Giso Weissbach, der zudem den weisen Indianerlehrer Klekih-petra spielt, war grundsätzlich zufrieden mit der Generalprobe. «Es fehlen halt schon noch einige Durchläufe, bis sich die Routine einstellt und alles reibungslos klappt.» Man sei bei den Proben vor allem in den letzten Tagen durchs schlechte Wetter etwas behindert worden. «Aus künstlerischer Sicht bin ich aber sehr zufrieden mit den Darstellern.» Zu verbessern seien eigentlich nur technische Dinge wie die Tonqualität, einige Übergänge oder die Pyro-Szenen, die noch nicht alle geklappt haben. Überarbeitet wird auch die Schlussszene, bei der Bösewicht Santer das verdiente Schicksal ereilt. Eigentlich sei eine Stuntszene mit einem Absturz geplant gewesen – das habe sich aber als zu gefährlich erwiesen. Und schliesslich müsse das Stück um 10 Minuten gestrafft werden. Entwarnung gibt der Regisseur dagegen zu Matthias Friedrich (spielt eine Doppelrolle als Kiowa-Häuptling Tangua und Büchsenmacher Mr. Henry), der sich in der Generalprobe bei einem Sturz am Arm verletzte und nicht mehr auf die Bühne kam. «Er wird an der Premiere spielen können. Vielleicht müssen wir aber wegen der Verletzung seine Kampfszenen etwas umgestalten.» Ein grosses Kompliment gibts vom Regisseur für Sven Furrer, der als Bösewicht Santer das Fehlen von Friedrich spontan und professionell überbrückte, dessen Text gleich selber sprach und dem Publikum mit viel Humor die Handlung erklärte.

«Mit dem Eins-zu-eins-Durchlauf ist schon eine grosse Last von allen Beteiligten gefallen», sagt auch Florian Niffeler, Geschäftsführer der organisierenden Western & Open Air Theater GmbH. Für ihn ist auch wichtig, dass sich beim Test das Zubringer-Konzept mit den Shuttle-Bussen bewährt hat. Man habe erst drei Busse eingesetzt. Am Samstag seien es dann sieben, damit es keine längeren Wartezeiten gebe. Gelände, Kulissen und Tribünen hätten sich als wetterfest erwiesen. Das übrige Drumherum von Verpflegung bis zur Security habe ebenfalls geklappt. Auch die Ticketverkäufe seien gut unterwegs.

Hinweis

Infos und Tickets unter www.winnetou.ch.

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