ENGELBERG: Nach Schanzenunfall Gedächtnis weg

Der 20-jährige Zentralschweizer, der auf der Titlis-­Schanze verunfallte, ist aus dem Koma erwacht. Für eine Prognose ist es gemäss den Ärzten noch zu früh.

Oliver Mattmann
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Der Schlüssel steckte: die Gondelbahn, mit der die Nachtbuben zur Engelberger Schanze hoch fuhren (Bild vom Weltcup-Springen). (Bild: Philipp Schmidli)

Der Schlüssel steckte: die Gondelbahn, mit der die Nachtbuben zur Engelberger Schanze hoch fuhren (Bild vom Weltcup-Springen). (Bild: Philipp Schmidli)

Seit seinem Unfall Ende Dezember, als er die Anlaufspur der Skisprungschanze in Engelberg heruntergeschlittert war und sich dabei schwere Kopfverletzungen zugezogen hatte, lag der junge Zentralschweizer im Koma. In der Zwischenzeit ist der 20-Jährige erwacht. «Ob die Verletzungen bleibende Schäden hervorrufen werden, können die Ärzte derzeit nicht abschliessend beurteilen», so Staatsanwalt Jürg Boller weiter. An das fatale Missgeschick kann sich der junge Mann indes nicht mehr erinnern. Die Ärzte können auch keine Prognose abgeben, ob und wann sein Gedächtnis zurückkehren wird. Ernst von Holzen, OK-Präsident der Weltcup-Skispringen in Engelberg, ist erleichtert, dass der Verunfallte auf dem Weg der Besserung ist. Trotz des Vorfalls seien weiterhin keine zusätzlichen Sicherheitsmassnahmen geplant.

Der Sturz hatte sich in der Nacht auf den 30. Dezember 2012 ereignet. Der 20-Jährige hatte sich zusammen mit drei Kollegen einen Spass daraus gemacht, zuoberst auf die Titlis-Schanze zu steigen. Als er die Anlaufbahn überqueren wollte, rutschte er offenbar aus und prallte am Ende des Anlaufs gegen einen Balken.

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