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ENGELBERG: Rotair «schwebt» auf Flagge

Mit den neuen Rotair-Kabinen setzen die Titlis-Bahnen auf «Swissness». Am 15. November ist Jungfernfahrt.
Philipp Unterschütz
So kommen die Kabinen der Rotair auf den Titlis ab der kommenden Wintersaison daher. (Bild: Visualisierung PD)

So kommen die Kabinen der Rotair auf den Titlis ab der kommenden Wintersaison daher. (Bild: Visualisierung PD)

Es ist entschieden: Im letzten halben Jahr haben die Titlis-Bahnen mit ihrer Luzerner Werbeagentur Felder Vogel das Design für die neuen Rotair-Kabinen erarbeitet und ausgewählt. «Es gab klare Vorgaben», sagt Peter Reinle, Leiter Marketing bei den Titlis-Bahnen. «Insbesondere mussten der Schriftzug Titlis und der Schweif erkennbar sein. Titlis muss auch lesbar sein, wenn die Rotair in Prospekten auf einem wenige Zentimeter grossen Foto abgebildet ist.» Aus ursprünglich 15 Vorschlägen hat man vier weiterbearbeitet und teilweise kombiniert. Die Gestaltung ist umso wichtiger, als die Rotair-Kabinen eines der meist-fotografierten Sujets am Berg sind – ein unbezahlbarer Werbeeffekt.

Die ganze Kabine dreht sich

Jedes Jahr gelangen rund eine Million Personen mit der Rotair zum Titlis-Gipfel. Am 15. November werden die Passagiere zum ersten Mal in den beiden neuen Kabinen durch die Lüfte schweben. Die auffällige, wehende Schweizer Fahne auf der Unterseite der Bahn macht die Rotation ersichtlich. Bei der neuen Rotair dreht sich nicht nur der Boden wie jetzt, sondern die ganze Kabine. Mit ihren verspiegelten Scheiben wird die Bahn an eine Glaskugel erinnern. «Zudem gibt es keine Mittelkonsole mehr, was das Ein- und Aussteigen schneller und komfortabler macht», schwärmt Peter Reinle. «Das Design hat uns überzeugt. Mit dieser Gestaltung können wir die Marke Titlis optimal mit ‹Swissness› verbinden.»

Grundsätzlich wäre auch eine Renovierung der alten Kabinen möglich gewesen. Weil dies aber einen langen Betriebsausfall verursacht hätte, entschied man sich für neue Kabinen. Was mit den beiden 22 Jahre alten Kabinen passiert, ist laut Peter Reinle noch offen. «Wir haben viele Ideen. Wir möchten einfach, dass sie einen gebührenden Platz erhalten, das könnte bei uns am Berg oder sogar im Ausland sein.»

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